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Bitcoin-Klage in New York scheitert: 34.335 BTC bewegt

Die Klage der Kläger stützt sich auf die Annahme, 39.069 Adressen seien verlassen — doch 52 dieser Adressen haben seit Einreichung 34.335 BTC bewegt, darunter Coins, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden.

Eine New Yorker Klage, mit der 3,799 Millionen Bitcoin als herrenloses Eigentum eingezogen werden sollen, bricht unter dem Gewicht ihrer eigenen On-Chain-Beweise zusammen. Seit zwei anonymen Wyoming-LLCs die Klage unter dem Pseudonym "Noah Doe" eingereicht haben, haben 52 der 39.069 anvisierten Adressen rund 34.335 BTC transferiert — etwa 2,48 Milliarden Dollar zum aktuellen Wert. Die Auswertung der Blockchain-Aktivität durch Galaxy Digital zeigt, dass 29 dieser Adressen kurz nach ihrer offiziellen Zustellung im Verfahren 12.302 BTC bewegt haben, einschließlich Coins, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden.

Warum das wichtig ist

Die gesamte Theorie der Kläger läuft darauf hinaus, dass ruhende Bitcoin-Adressen nach New Yorker Recht als herrenloses Eigentum behandelt werden können — eine Bewertung von 10 Dollar, die ins Schema passt, während der zugrundeliegende Anspruch auf Hunderte Milliarden Dollar in BTC zielt. Der bitcoinfreundliche Anwalt Ian Cohen, der ein Amicus-Brief gegen die Klage eingereicht hat, vertrat die gegenteilige Position: Der Besitz eines privaten Schlüssels sei rechtliches Eigentum, und eine ruhende Adresse sei lediglich ein digitales Sparkonto, das noch nicht bewegt wurde. Am 4. Juni gewährte Richterin Kathy King vom Supreme Court des Staates New York Cohen eine Anhörung und einen Verfahrensstillstand, der jeden Weg zu einem unangefochtenen Versäumnisurteil gegen die pseudonymen Beklagten blockierte.

Auswirkungen auf den Markt

Die aktive Wallet-Aktivität demütigt nicht nur den Targeting-Algorithmus der Kläger — sie widerlegt die Behauptung der Aufgabe auf Ebene des Ledgers. Alex Thorn von Galaxy Digital warnte, ein Versäumnisurteil könne rechtlichen Titel auf 3,799 Millionen BTC übertragen, darunter vermutete Satoshi-Coins, und jahrelange Eigentumsstreitigkeiten sowie ein Overhang-Risiko im breiteren Kryptomarkt auslösen. Der Verfahrensstillstand des Gerichts hält diesen Ausgang nun in der Schwebe, während Cohen die einzige gegnerische Kontrolle gegen die größte versuchte Eigentumsbeschlagnahme in der US-Geschichte bleibt.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Worum geht es in der „Noah Doe"-Klage?

    Zwei anonyme Wyoming-LLCs reichten in New York eine Klage ein, mit der sie 39.069 inaktive Bitcoin-Adressen als herrenloses Eigentum beanspruchen wollen — 3,799 Millionen BTC, darunter Coins, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden.

  2. Wie viel Bitcoin wurde tatsächlich von den anvisierten Adressen bewegt?

    Seit Einreichung der Klage wurden rund 34.335 BTC von 52 der anvisierten Adressen transferiert — nach aktueller Bewertung etwa 2,48 Milliarden Dollar, laut Galaxy Digital.

  3. Was wurde im Amicus-Brief vorgebracht?

    Anwalt Ian Cohen argumentierte, dass die New Yorker Gesetze zu herrenlosem Eigentum nicht auf selbstverwahrte Bitcoin anwendbar sind, dem Staat die Zuständigkeit über kryptografische Schlüssel fehlt und die Kontrolle über den privaten Schlüssel rechtliches Eigentum begründet.

  4. Was hat das Gericht entschieden?

    Am 4. Juni gewährte Richterin Kathy King vom Supreme Court des Staates New York Cohen eine Anhörung und verhängte einen Verfahrensstillstand, der den Klägern ein Versäumnisurteil verwehrt.

  5. Warum ist dieser Fall für den breiteren Kryptomarkt relevant?

    Alex Thorn von Galaxy Digital warnte, ein Versäumnisurteil könne rechtlichen Titel auf 3,799 Millionen BTC übertragen und jahrelange Eigentumsstreitigkeiten, Prozesskosten und ein Markt-Overhang auslösen — insbesondere über die Satoshi zugeschriebenen Coins.

Quellenangabe
Aggregiert von CryptoSlate · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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