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BTC fällt zurück unter Bärenmarkt-Widerstand – 74K-$ SMA im Fokus

Der Tagesschluss zurück unter dem Band – kombiniert mit der 20-Wochen-SMA, die weiterhin bei rund $74K verharrt – ist das klassische Midterm-Jahr-Fake-out, das der Zyklus nun schon zum dritten Mal in Folge hervorgebracht hat.

Bitcoin ist im Tageszeitraum zurück unter das Bärenmarkt-Widerstandsband gefallen, wobei die 20-Wochen-SMA nun bei rund 74.000 $ notiert und der Kurs zum Wochenschluss rund 1.000 $ darunter handelt. Benjamin Cowen von Into the Cryptoverse argumentiert, die Bewegung sei das klassische Midterm-Jahr-Fake-out – ein kurzer Anstieg über das Band, eine Welle bullischer Aufrufe und dann ein langsames Zurückgleiten darunter, während sich der Vierjahreszyklus erneut durchsetzt.

Warum das wichtig ist

Cowen zieht eine direkte Linie zu den Midterms 2018 und 2022, als Bitcoin durch die 21-Wochen-EMA und das Bullenmarkt-Support-Band stieß, in Richtung der 200-Tage-Linie lief und dann für einen tieferen Rückschlag abkippte. Der aktuelle Zyklus hat in seiner Lesart dieselbe Form: ein marginaler Ausbruch über das Band mit so gut wie keinem Follow-through, wodurch der Kurs anfällig für einen Retest von unten bleibt. Das makroökonomische Umfeld untermauert den bärischen Fall – da Zinssenkungen für 2026 aus den Erwartungen fallen und Zinserhöhungen nun wieder auf dem Tisch liegen, argumentiert Cowen, Bitcoin liege weiter oben auf der Risikokurve als Aktien, sodass ein hartnäckigeres Inflationsregime den Token härter trifft als den Aktienmarkt.

Marktauswirkungen

Der Analyst weist auf das Zeitfenster Juni/Juli als den historischen Schwachpunkt für Bitcoin in Midterm-Jahren hin, mit einem Q4-Boden als wahrscheinlicherem Szenario als einem Q2-Tief. Strukturell ist die 200-Wochen-Linie das Niveau, auf das er immer wieder zurückkommt – Cowen erwartet, dass sie ins Spiel kommt, unabhängig davon, ob das nächste Bein ein tieferes oder höheres Tief markiert, und fasst sie als „verabredeten Schicksalstag" des Zyklus auf. Sein Basisszenario: Schwäche bis Oktober, ein Stimmungswechsel Richtung Q4, falls die 200-Wochen-Linie hält, und der schlussendliche Boden, der als zeitbasiertes Kapitulationsereignis eintritt, nicht als sauberer Preisausdruck. Bis sich dieses Fenster öffnet, lautet die Arbeitsannahme, dass Gegenbewegungen innerhalb eines Midterm-Jahres Bärenmarkt-Fallen sind und nicht der Beginn des nächsten Aufwärtsbeins.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist derzeit das Bärenmarkt-Widerstandsband für Bitcoin?

    Auf dem Tageschart ist das Band die technische Zone, unter die Bitcoin gerade zurückgefallen ist. Auf dem Wochenchart notiert die 20-Wochen-SMA bei rund 74.000 $, der Kurs handelt zum Schluss etwa 1.000 $ darunter – das Niveau, das entscheidet, ob auch der Wochenchart das Band wieder abgibt.

  2. Warum hält Cowen die Bewegung unter das Band für ein Fake-out?

    Er verweist auf frühere Midterm-Jahre – 2018 und 2022 –, als Bitcoin kurzzeitig über die 21-Wochen-EMA und das Bullenmarkt-Support-Band ausbrach, in Richtung der 200-Tage-Linie lief und dann abkippte. Der aktuelle Ausbruch über das Band hatte kaum Follow-through, was er als Wiederholung desselben Musters liest.

  3. Wann erwartet Cowen die Bildung des Midterm-Jahr-Bodens?

    Er markiert Juni/Juli als historischen Schwachpunkt in Midterm-Jahren für Bitcoin, wobei sich das ausgeprägtere große Tief typischerweise in Q4 formt. Sein Basisszenario ist Schwäche bis Oktober, eine mögliche Sommer-Rally und ein finaler Abverkauf im Fenster September–Oktober.

  4. Welche Rolle spielt die 200-Wochen-Linie in dieser These?

    Cowen erwartet, dass die 200-Wochen-Linie ins Spiel kommt, unabhängig davon, ob das nächste Bein ein höheres oder ein tieferes Tief markiert, und bezeichnet sie als den „verabredeten Schicksalstag" des Zyklus. Das Niveau wirkt als struktureller Anker, an dem der zeitbasierte Boden mit größter Wahrscheinlichkeit…

  5. Wie fließt das makroökonomische Umfeld in den bärischen Fall ein?

    Da Zinssenkungen für 2026 auspreist werden und Zinserhöhungen nun zurück auf dem Tisch sind, argumentiert Cowen, Bitcoin liege weiter oben auf der Risikokurve als Aktien. Ein hartnäckigeres Inflationsregime trifft $BTC in seiner Lesart härter als den Aktienmarkt – deshalb divergieren die beiden.

Quellenangabe
Aggregiert von Benjamin Cowen · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 47d
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