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Bitcoin überschreitet laut Coutts Bärenmarkt-Halbzeit

Nachlassender Abwärtsdruck eröffnet laut dem Chef-Kryptoanalysten von Real Vision einen möglichen Lauf auf $200K-$250K. Er sieht den Rest des Zyklus als strukturelle Erholung, nicht als bloße Entlastungsrally.

Jamie Coutts, Chef-Kryptoanalyst von Real Vision, argumentiert, Bitcoin befinde sich in der zweiten Hälfte seines aktuellen Bärenmarkts, während der Abwärtsdruck sichtbar nachlasse und ein plausibler Pfad auf 200.000 bis 250.000 US-Dollar im kommenden Zyklus entstehe. Die Einordnung, aufgegriffen in der Kolumne Market Moves des Cointelegraph Magazine, versteht den Rückgang eher als Reifung denn als Kapitulation.

Warum das wichtig ist

Coutts' Zyklusmodell ist weniger wegen der Schlagzeilenzahl relevant als wegen dessen, was es für die Positionierung bedeutet. Den Bärenmarkt als über die Halbzeit hinaus zu bezeichnen, ist eine strukturelle Aussage: Rückgänge fallen flacher aus, die Erholung setzt schneller ein, und das Makro-Liquiditätsumfeld wird eher unterstützend als feindlich. Ein Ziel von $200K-$250K von hier aus entspricht ungefähr dem 2- bis 2,5-Fachen des Spotpreises und passt zu früheren Zyklusausweitungen nach tiefen Bärenmarkttiefs.

Marktauswirkung

Bitcoin handelt ebenso stark nach Narrativen wie nach Kapitalflüssen, und wenn ein angesehener On-Chain-Analyst den Zyklusboden öffentlich in den Rückspiegel rückt, verankert das tendenziell das Verhalten von Privatanlegern und Allokatoren. Die Einschätzung verändert das Spot-Angebot nicht; sie verschiebt die Debatte von „wie tief“ zu „wie hoch“, was historisch Kapital von der Seitenlinie zurück in die Anlageklasse zieht und die Funding-Rates auf Perpetual-Plattformen steigen lässt.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wer ist Jamie Coutts und warum ist seine Einschätzung wichtig?

    Jamie Coutts ist Chef-Kryptoanalyst bei Real Vision, der von Makroinvestor Raoul Pal gegründeten Research-Plattform. Seine On-Chain- und Zyklusmodelle erreichen viele Allokatoren und Privatanleger, daher hat eine öffentliche Einschätzung, dass der Bärenmarkt über die Halbzeit hinaus ist, Gewicht über jedes einzelne…

  2. Welche Belege nennt Coutts dafür, dass der Bärenmarkt über die Halbzeit hinaus ist?

    Coutts verweist auf nachlassenden Abwärtsdruck, flacher werdende Rückgänge, schneller sichtbare Erholung und ein Makro-Liquiditätsumfeld, das eher unterstützend als feindlich wird. Zusammen stützen diese Faktoren sein Zyklusziel von 200.000 bis 250.000 US-Dollar.

  3. Wie realistisch ist ein Bitcoin-Ziel von 200.000 bis 250.000 US-Dollar von den aktuellen Niveaus aus?

    Vom aktuellen Spotpreis aus entspricht $200K ungefähr einer Verdopplung und $250K etwa dem 2,5-Fachen. Beide Werte liegen im Rahmen früherer Zyklusausweitungen nach tiefen Bärenmarkttiefs, sind zyklisch also nicht beispiellos, auch wenn sie weit über dem aktuellen Konsens bleiben.

  4. Bedeutet eine Einschätzung zur „zweiten Hälfte des Bärenmarkts“, dass der Boden erreicht ist?

    Nicht unbedingt. Die zweite Hälfte eines Bärenmarkts kann einen weiteren Abwärtsimpuls oder eine längere Bodenbildungsphase enthalten, bevor die nächste bullische Phase beginnt. Coutts' Einordnung liest sich als Reifung auf Zyklusebene, nicht als präziser Boden-Call für ein bestimmtes Datum.

  5. Wie bewegt ein prominenter Boden-Call typischerweise den Bitcoin-Preis?

    Bitcoin handelt stark nach Narrativen ebenso wie nach Kapitalflüssen, daher verankert ein angesehener Analyst, der den Bärenmarkt öffentlich über die Halbzeit hinaus sieht, typischerweise die Erwartungen von Privatanlegern und Allokatoren. Historisch zieht das Kapital von der Seitenlinie zurück und hebt Funding-Rates…

Quellenangabe
Aggregiert von CoinTelegraph · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 48m
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