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Bitcoin-Quantenmigration laut Entwickler schwieriger als Taproot

Project-Eleven-CEO Alex Pruden warnte auf der Consensus Miami, dass ein früher Umstieg Optionalität koste, während ein später Umstieg das Risiko berge, dass der Shor-Algorithmus aus jedem exponierten öffentlichen Schlüssel einen privaten Schlüssel ableitet — rund 2,3 Bio. $…

Die Entwickler-Community von Bitcoin sollte aufhören, auf Gewissheit über Quantencomputing-Zeitlinien zu warten, und die Arbeit an post-quantenfähigen Signaturen von der Forschung in die Produktion überführen, sagte Alex Pruden, CEO von Project Eleven, am Mittwoch auf der Consensus-Miami-Konferenz von CoinDesk. Er formulierte die Asymmetrie unverblümt: der schlimmste Fall bei einem frühen Umstieg sei ungenutzte Optionalität, der schlimmste Fall bei einem späten Umstieg sei ein hinreichend leistungsfähiger Quantencomputer, der den Shor-Algorithmus nutzt, um aus jedem exponierten öffentlichen Schlüssel den privaten Schlüssel abzuleiten — wodurch rund 2,3 Billionen Dollar an Bitcoin gefährdet wären.

Warum es zählt

Prudens Aufruf zum Handeln kreist darum, den Elliptic-Curve Digital Signature Algorithm, kurz ECDSA, der heute jede Bitcoin-Transaktion absichert, durch ein Verfahren zu ersetzen, das nicht auf der klassischen Mathematik beruht, die der Shor-Algorithmus brechen kann. Das National Institute of Standards and Technology hat bereits post-quantenfähige Optionen standardisiert, die auf Hash-Funktionen und Gittern basieren, wobei die Diskussion in der Bitcoin-Community in Richtung des hashbasierten Wegs tendiert. BIP-360, im vergangenen Jahr vorgeschlagen, legte den Grundstein für einen quantenresistenten Taproot-Outputtyp, und Blockstream hat bereits ein hashbasiertes Signaturverfahren auf seinem Liquid Network ausgerollt — ein Beleg, dass die Primitiven funktionieren, auch wenn die Migration auf der Bitcoin-Mainnet ungelöst ist.

Marktauswirkungen

Die Migration wird deutlich schwieriger als Taproot, das rund fünf Jahre dauerte und optional blieb. Jeder Bitcoin-Holder, jede Wallet, jede Börse und jede Institution, die den Vermögenswert berührt, muss teilnehmen, und das Timing-Risiko ist gravierend: ein Quantencomputer, der vor einer Migration der Nutzer verfügbar wird, könnte einem Angreifer ermöglichen, anstehende Transaktionen innerhalb eines einzigen Blocks zu front-runnen, indem er eine höhere Gebühr zahlt, um an die Mittel zu gelangen, deren Schlüssel er gerade abgeleitet hat. Pruden forderte die Community auf, die politisch aufgeladene Frage aufzuschieben, was mit bis zu 5 Millionen ruhenden quantenanfälligen Coins geschehen soll — einschließlich Coins, die Satoshi Nakamoto über das „Patoshi"-Muster zugeordnet werden — und sich darauf zu konzentrieren, zunächst das D aus dem F&E-Begriff zu streichen.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Warum ist Bitcoins post-quantenfähige Migration schwieriger als Taproot?

    Taproot dauerte rund fünf Jahre, blieb aber optional — die meisten Nutzer sind nie umgestiegen. Ein post-quantenfähiges Signaturverfahren wird verpflichtend sein: jeder Bitcoin-Holder, jede Wallet, jede Börse und jede Institution, die den Vermögenswert berührt, muss teilnehmen, um sicher zu bleiben, so Pruden.

  2. Worin besteht die Quantenbedrohung für Bitcoin genau?

    Ein hinreichend leistungsfähiger Quantencomputer, der den Shor-Algorithmus ausführt, könnte aus jedem exponierten öffentlichen Schlüssel den privaten Schlüssel ableiten und dem Angreifer so die Kontrolle über die entsprechenden Bitcoin verschaffen. Pruden bezifferte den Wert der gefährdeten Assets auf rund 2,3…

  3. Was ist der vorgeschlagene technische Fix?

    Ein neues Signaturverfahren einführen, das nicht auf der klassischen Mathematik hinter ECDSA beruht. Das National Institute of Standards and Technology hat post-quantenfähige Verfahren standardisiert, die auf Hash-Funktionen und Gittern basieren, wobei die Community-Diskussion zur hashbasierten Option tendiert.…

  4. Was könnte passieren, wenn Quantencomputer vor Abschluss der Migration verfügbar werden?

    Ein Angreifer könnte anstehende Transaktionen innerhalb einer einzigen Blockzeit front-runnen, indem er eine höhere Gebühr zahlt, um an Mittel zu gelangen, deren private Schlüssel er gerade aus exponierten öffentlichen Schlüsseln abgeleitet hat. Dieses Timing-Risiko macht die Migration verpflichtend statt optional.

  5. Worum geht es in der Debatte über ruhende quantenanfällige Coins?

    Bis zu 5 Millionen ruhende Coins — darunter Coins, die Satoshi Nakamoto über das „Patoshi"-Mining-Muster zugeordnet werden — liegen in quantenanfälligen Adresstypen. Pruden sagte, die Community solle diesen Streit aufschieben, tendierte persönlich aber dazu, ruhende Coins in die Angebotskurve zurückzuführen, um den…

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 66d
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