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BTC-Bodentermin Ende 2026: Analyst sieht 65% Wahrscheinlichkeit

Die These stützt sich auf den Vierjahreszyklus und frühere Midterm-Jahre als Vorlage, nicht auf eine frische On-Chain-Kapitulation.

Der Moderator von Into the Cryptoverse legte in einem Video, das er als „dubious speculation" kennzeichnete, einen vollständigen Vierjahreszyklus-Fall für Bitcoin dar und rahmte das aktuelle Setup als einen Midterm-Jahres-Rückgang, der sich in einem Tief Ende 2026 auflösen sollte. Er gab dem Szenario, dass das Tief bis zur ITC-Konferenz am 21. November in Miami erreicht ist, eine Wahrscheinlichkeit von 60 bis 65 Prozent, mit einem Restfenster, das sich bis ins erste Quartal 2027 erstreckt.

Die Zyklusvorlage stützt sich stark auf frühere Midterm-Jahre. Februar 2014, 2018, 2022 und 2026 markierten jeweils Tiefstände; Juli 2014, 2018 und 2022 legten jeweils eine Rally hin, nachdem das Februartief abgeräumt wurde. 2026 landete das tatsächliche Tief am 1. Juli, und der Pfad seitdem spiegelt 2018 so nah, dass der Moderator argumentierte, die Roadmap sei intakt. Dazu gehören ein wahrscheinlicher Dip bis Mitte Juli, ein Retest des 200-Tage-Durchschnitts im August und erneute Schwäche im September und Oktober. Er kalibriert ein Kapitulationsfenster in etwa einem bis zwei Monaten, wenn der 200-Wochen-Durchschnitt und das Bear-Market-Widerstandsband zusammenlaufen.

Warum es zählt

Das Argument hängt davon ab, dass der Vierjahreszyklus trotz begrenzter statistischer Daten weiter funktioniert, sowie von mehreren On-Chain-Resets, die noch nicht eingetreten sind. Der MVRV-Z-Score hat Null nicht unterschritten, der Realized Price nahe 53.000 $ wurde nicht gerissen, und der Balance Price nahe 38.000 $ liegt deutlich tiefer. Volumenspitzen, die frühere Bärenmarkttiefs in 2014, 2018, 2022 und selbst im Beispiel 2019-2020 markierten, sind noch nicht aufgetaucht. Der Moderator warf das Risiko eines „apathischen Bodens" in den Raum, falls diese Resets ausbleiben, sagte aber, dass die zeitbasierte Kapitulation weiter der Basisfall sei.

Die Schwäche der Altcoins leistet strukturelle Vorarbeit für die Bitcoin-These. Der Advance-Decline-Index der Top 100 fällt seit rund fünf Jahren, das soziale Interesse tendiert seit Mai 2021 nach unten, und die aggregrierte Krypto-Zuschauerzahl auf YouTube liegt mit etwa 400.000 pro Tag näher am Niveau der 3 bis 4 Millionen zum 2021er-Höhepunkt. Die BTC-Dominanz wird weniger von Alts als vielmehr von der Stablecoin-Dominanz gebremst, weil Alts bereits komprimiert sind. Ohne eine parabolische Bitcoin-Rally, die Euphorie auslöst, so der Moderator, kann eine breite Alt-Outperformance nicht starten.

Marktauswirkung

Für die Positionierung ist die Empfehlung des Moderators klar: DCA in Bitcoin über die zweite Hälfte der Midterm-Jahre, Narrative ignorieren und akzeptieren, dass niemand den Boden sauber timt. Treasury-Unternehmen werden über ein genügend langes Zeitfenster an Bitcoin ausbluten. Ein Ausstieg Ende Q4 2025 war in seiner Rahmung der richtige Verkaufszeitpunkt; in diesem Jahr zu verkaufen ist der falsche Schritt. Wenn der Zyklus sich entfaltet, öffnet sich der nächste Bullenmarkt in 2027, mit der ITC-Konferenz im November in Miami als thematischem Marker, nicht als Auslöser.

Warum es zählt

Das Argument hängt davon ab, dass der Vierjahreszyklus trotz begrenzter statistischer Daten weiter funktioniert, sowie von mehreren On-Chain-Resets, die noch nicht eingetreten sind.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der Basisfall des Moderators für das Timing des Bitcoin-Zyklustiefs?

    Er gibt eine Wahrscheinlichkeit von 60 bis 65 Prozent, dass das Zyklustief bis zum 21. November erreicht ist, dem Datum der ersten ITC-Konferenz in Miami, mit einem Restfenster bis Q1 2027, falls das Tief noch nicht gedruckt wurde.

  2. Welche On-Chain-Resets hat Bitcoin noch nicht abgeschlossen?

    Der MVRV-Z-Score hat Null nicht unterschritten, der Realized Price nahe 53.000 $ wurde nicht gerissen, und der Balance Price nahe 38.000 $ liegt deutlich tiefer. Volumenspitzen, die frühere Bärenmärkte in 2014, 2018, 2022 und 2020 beendeten, sind nicht aufgetaucht.

  3. Warum tut sich die BTC-Dominanz derzeit schwer, nach oben auszubrechen?

    Der Moderator argumentiert, dass die BTC-Dominanz stärker durch die Stablecoin-Dominanz als durch Alts gedeckelt wird, weil der Altcoin-Markt nach rund fünf Jahren fallender Advance-Decline-Werte bereits komprimiert ist.

  4. Was wäre nötig, damit Altcoins Bitcoin outperformen?

    Eine breite Alt-Outperformance kann nicht starten ohne eine parabolische Bitcoin-Rally, die zunächst euphorische Indikatoren auslöst. Die Terminal-Price-Chart wurde in diesem Zyklus nicht erreicht, ähnlich wie 2019, was die Rotation in risikoreichere Assets verzögerte.

  5. Was ist die Positionierungsempfehlung des Moderators?

    DCA in Bitcoin über die zweite Hälfte der Midterm-Jahre, vorherrschende Narrative ignorieren und akzeptieren, dass niemand den Boden sauber timt. Ein Ausstieg Ende Q4 2025 war in seiner Rahmung der richtige Verkaufszeitpunkt; in diesem Jahr zu verkaufen ist der falsche Schritt.

Quellenangabe
Aggregiert von Benjamin Cowen · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1d
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