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Blockchains treiben laut Franklin Templeton KI-Zahlungen

Sandy Kauls These beruht darauf, dass agentische KI programmierbare, günstige Zahlungswege für Transaktionen im Bruchteil-von-Cent-Bereich braucht. Liegt sie richtig, könnte die Nachfrage nach nativer Krypto mit der KI-Nutzung selbst steigen.

Blockchains treiben laut Franklin Templeton KI-Zahlungen
Blockchains treiben laut Franklin Templeton KI-Zahlungen
Blockchains treiben laut Franklin Templeton KI-Zahlungen
Blockchains treiben laut Franklin Templeton KI-Zahlungen

Sandy Kaul, bei Franklin Templeton verantwortlich für digitale Assets und Innovation, sagte Investoren, der nächste große KI-Trade könne eher in Blockchain-Netzwerken liegen als bei Chipherstellern oder Cloud-Anbietern. Ihr Argument stützt sich auf agentische KI: autonome Software-Agenten, die Reisen buchen, Rechenleistung kaufen, Daten abrufen und andere Agenten ohne menschliche Eingabe bezahlen. Kaul sagte, diese Maschine-zu-Maschine-Transaktionen seien häufig nur Bruchteile eines Cents wert, und klassische Karten- und Bankinfrastruktur versage, sobald die Gebühren die Zahlung selbst übersteigen. Öffentliche Blockchains mit programmierbaren Transaktionen, kryptografischer Identität und nahezu sofortiger Abwicklung seien besser geeignet, diese Last zu tragen, argumentierte sie.

Warum das wichtig ist

Der Investmentpunkt ist, dass KI-Agenten native Krypto brauchen werden, um Netzwerkgebühren zu bezahlen. Steigende Transaktionsvolumina würden zu mehr Nachfrage nach diesen Token führen, zu mehr Einnahmen für Validator-Anreize und zu einer neuen Nachfrageebene für dezentrale Anwendungen. Circle-CEO Jeremy Allaire hat in einem aktuellen Papier eine ähnliche Vision formuliert und agentische KI und Blockchain als einen einzigen technologischen Wandel beschrieben, nicht als zwei getrennte. Er argumentiert, KI senke die Kosten von Wissensarbeit drastisch, während Blockchain und programmierbares Geld dasselbe für Zahlungen, Abwicklung und Koordination tun. Software-Preise verschieben sich in seinem Modell von Monatsabos zu Pay-per-Task-Modellen, in denen Agenten zugleich Käufer und Verkäufer sind.

Marktauswirkungen

Erste Infrastruktursignale sind bereits sichtbar. Robinhood brachte im Mai KI-gestützte Investment-Tools auf den Markt, mit denen Agenten Aktien handeln und Einkäufe für Nutzer tätigen können. CEO Vlad Tenev sagte, KI-Agenten würden irgendwann mit menschlichen Tradern konkurrieren. OpenAI und Anthropic liefern sich ein Rennen um immer autonomere Systeme, die Software bedienen und komplexe Aufgaben eigenständig erledigen. Wenn agentischer Handel skaliert, liegen die Nutznießer zweiter Ordnung unterhalb der Modellschicht: die Chains, die Agentenzahlungen abwickeln, die Stablecoins, in denen sie transagieren, und die Token, die diese Netzwerke sichern. Institutionelle KI-Portfolios konzentrierten sich bislang auf Chips, Hyperscaler und Rechenzentren. Kauls Lesart ist, dass ein ernsthafter Vorstoß in Blockchain-Zahlungsrails die nächste Etappe ist.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wer argumentiert, dass Blockchain der nächste KI-Trade ist?

    Sandy Kaul, bei Franklin Templeton verantwortlich für digitale Assets und Innovation, argumentierte in einem aktuellen Beitrag, dass Blockchain-Netzwerke und Kryptoassets profitieren könnten, wenn autonome KI-Agenten beginnen, miteinander zu transagieren.

  2. Warum würden KI-Agenten Blockchain-Zahlungsrails brauchen?

    Viele Maschine-zu-Maschine-Transaktionen wären nur Bruchteile eines Cents wert, etwa für API-Aufrufe, Sekunden an Rechenleistung oder Zugriff auf Datensätze. Kaul argumentiert, klassische Karten- und Bankrails würden unwirtschaftlich, sobald Gebühren die Zahlung selbst übersteigen, während programmierbare Blockchains…

  3. Was fügt Circle-CEO Jeremy Allaire der These hinzu?

    Allaire hat ein Papier veröffentlicht, das agentische KI und Blockchain als einen einzigen technologischen Wandel beschreibt, nicht als zwei getrennte. Er argumentiert, KI senke die Kosten von Wissensarbeit drastisch, während Blockchain und programmierbares Geld dasselbe für Zahlungen, Abwicklung und Koordination tun.

  4. Welche reale agentische KI-Aktivität gibt es bereits?

    Robinhood brachte im Mai KI-gestützte Investment-Tools auf den Markt, mit denen Agenten Aktien handeln und Einkäufe für Nutzer tätigen können. CEO Vlad Tenev sagte, KI-Agenten würden irgendwann mit den Fähigkeiten menschlicher Trader konkurrieren, während OpenAI und Anthropic an autonomeren Systemen arbeiten.

  5. Wie würde die Nutzung von KI-Agenten die Nachfrage nach Krypto-Token beeinflussen?

    Kaul argumentiert, dass steigende Maschine-zu-Maschine-Transaktionsvolumina die Nachfrage nach diesen Token, die Einnahmen für Validator-Anreize und die wirtschaftliche Basis dezentraler Anwendungen auf diesen Chains stärken würden, wenn Agenten Netzwerkgebühren in nativer Krypto zahlen.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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