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BTC: Coldcard-Mk3-Seed-Schwachstelle gefährdet 594,5 BTC

Rund 500 Wallet-Adressen wurden in einem Muster leergeräumt, das mit einem Mk3-Firmware-Bug zusammenhängt. Die Gesamtsumme liegt über $35M, und Coinkite musste daraufhin jedes Gerät markieren, das je einen Seed auf 4.0.1 oder höher generiert hat.

Der Bitcoin-Hardwarehersteller Coinkite hat am Samstag eine direkte Warnung an Coldcard-Mk3-Nutzer herausgegeben und allen, die einen Seed auf Firmware 4.0.1 oder einer nachfolgenden Version generiert haben, mitgeteilt, dass ihre Guthaben gefährdet sein könnten. Die Warnung folgt On-Chain-Berichten, denen zufolge rund 594,5 BTC von etwa 500 Wallet-Adressen in einem Muster abgezogen wurden, das Kryptografen auf einen fehlerhaften Zufallszahlengenerator in den betroffenen Firmware-Versionen zurückführen.

Warum es wichtig ist

Coldcard ist eine der am längsten etablierten Air-Gapped-Hardware-Wallets auf dem Bitcoin-Markt und beliebt bei Self-Custody-Maximalisten und institutionellen Treasuries, die eine strikte Isolation von Online-Umgebungen verlangen. Eine Schwachstelle bei der Seed-Generierung auf einem Gerät dieser Kategorie ist der worst case. Cold Storage ist nur so stark wie die Entropie, die den privaten Schlüssel erzeugt hat, und deterministische oder verzerrte Zufälligkeit bedeutet, dass ein Angreifer, der die Verzerrung versteht, den Schlüssel rekonstruieren kann, ohne das Gerät jemals zu berühren. Coinkite forderte die Nutzer auf, Guthaben sofort auf einen Seed zu transferieren, der auf einem anderen, unkomprimittierten Gerät generiert wurde.

Auswirkungen auf den Markt

Bei rund $60.000 pro BTC bringt die Beute von 594 BTC den Diebstahl auf über $35 Millionen, was ihn zu einer der größten Cold-Storage-Kompromittierungen des Jahres macht. Der Vorfall erinnert daran, dass Hardware-Wallets keine einzelne monolithische Vertrauensgrenze sind: Der Chip, die Firmware und die Lieferkette sind allesamt separate Angriffsflächen. Beobachten Sie den Druck auf Cold-Storage-Wettbewerber wie Ledger und Trezor sowie eine erneute Prüfung der Frage, wie Anbieter die Integrität von Firmware-Updates belegen.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Coldcard-Geräte sind von der Seed-Generierungs-Schwachstelle betroffen?

    Coinkite warnt, dass jede Coldcard Mk3, die zur Seed-Generierung auf Firmware 4.0.1 oder einer nachfolgenden Version verwendet wurde, ein Risiko für die Guthaben darstellen kann. Nutzer werden aufgefordert, Guthaben auf einen Seed zu transferieren, der auf einem anderen, unkomprimittierten Gerät generiert wurde.

  2. Wie viel Bitcoin wurde beim Coldcard-Diebstahl gestohlen?

    Rund 594,5 BTC wurden von etwa 500 Wallet-Adressen in einem Muster abgezogen, das mit der fehlerhaften Firmware zusammenhängt. Bei rund $60.000 pro BTC liegt die Beute bei über $35 Millionen.

  3. Wie ermöglicht die Schwachstelle das Leerräumen von Wallets ohne das Gerät?

    Cold Storage ist nur so stark wie die Entropie, die den privaten Schlüssel erzeugt hat. Ein verzerrter Zufallszahlengenerator ab Firmware 4.0.1 bedeutet, dass ein Angreifer, der die Verzerrung versteht, den privaten Schlüssel rekonstruieren kann, ohne das Gerät physisch zu berühren.

  4. Was sollten Coldcard-Mk3-Nutzer jetzt tun?

    Coinkite forderte die Nutzer auf, Guthaben sofort auf einen Seed zu transferieren, der auf einem anderen, unkomprimittierten Hardwaregerät generiert wurde, und jeden auf der betroffenen Firmware erstellten Seed als potenziell kompromittiert zu behandeln.

  5. Könnte dies auch andere Hardware-Wallet-Marken wie Ledger oder Trezor betreffen?

    Die Schwachstelle betrifft nur die Coldcard-Mk3-Firmware von Coinkite, doch der Vorfall wird voraussichtlich neue Aufmerksamkeit darauf lenken, wie alle Hardware-Wallet-Anbieter die Firmware-Integrität belegen, und könnte konkurrierende Cold-Storage-Anbieter unter Druck setzen, unabhängige Audits zu veröffentlichen.

Quellenangabe
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