Der von der SEC vorgeschlagene Rahmen für Regulation Crypto gibt der Öffentlichkeit 60 Tage Zeit, dazu Stellung zu nehmen, wie Digital-Asset-Unternehmen und Entwickler mit Token Kapital aufnehmen können. Der vergangene Woche veröffentlichte Vorschlag sieht je nach Höhe der angestrebten Finanzierung und der geplanten Geschäftstätigkeit eines Start-ups unterschiedliche Regelungen vor. Lewis Cohen, Partner bei Cahill Gordon and Reindel, bezeichnete den Vorstoß als „tendenziell äußerst positiv“.
Warum das wichtig ist
Der Vorschlag markiert eine bemerkenswerte Hinwendung zu einer formellen Regelsetzung im Kryptobereich. Die SEC hat unter der amtierenden US-Regierung zwar Stellungnahmen von SEC-Mitarbeitern veröffentlicht, sich aber kaum mit formeller Regelsetzung befasst. Dadurch gewinnen das Stellungnahmeverfahren und die späteren endgültigen Regeln für Unternehmen an Bedeutung, die eine Finanzierung über Token planen.
Cohen sagte, der Clarity Act sei weiterhin das, was die Branche brauche, „um die Sache wirklich richtig zu lösen“. Präsident Donald Trump hat den Kongress aufgefordert, das Gesetz zu verabschieden, und damit den regulatorischen Vorstoß der SEC um einen gesetzgeberischen Weg ergänzt. SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Chef Mike Selig nahmen an dieser Pressekonferenz gemeinsam mit Führungskräften aus der Krypto- und der traditionellen Finanzbranche teil.
Auswirkungen auf den Markt
Das für Investoren relevante Signal ist der Schritt von Stellungnahmen von SEC-Mitarbeitern hin zu einem vorgeschlagenen Rahmen, den Unternehmen prüfen können. Das ist tendenziell positiv für Unternehmen, die einen klareren Weg zur Kapitalaufnahme mit Token suchen, doch der Vorschlag ist noch nicht endgültig. Die SEC muss das öffentliche Stellungnahmeverfahren abschließen und die Regeln endgültig festlegen, bevor Unternehmen ihre Planung auf den fertigen Rahmen ausrichten können.
Die nächsten Meilensteine sind die 60-tägige Frist für öffentliche Stellungnahmen, die endgültigen Regeln der SEC und der Vorstoß der Branche für den Clarity Act. Selig sagte, auch die CFTC sei bereit, mit der Regelsetzung zu beginnen, falls das Gesetz nicht verabschiedet wird. Damit wird die Abstimmung zwischen den beiden Behörden zu einer zentralen Frage für die Kryptomärkte.
Häufig gestellte Fragen
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Was umfasst der Vorschlag der SEC für Regulation Crypto?
Er beschreibt, wie Digital-Asset-Unternehmen und Entwickler mit Token Kapital aufnehmen könnten. Die Regelungen richten sich nach der angestrebten Summe und der Geschäftstätigkeit eines Start-ups.
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Warum ist die formelle Regelsetzung der SEC für Krypto-Unternehmen bedeutsam?
Die SEC hat unter der amtierenden Regierung zwar Stellungnahmen ihrer Mitarbeiter veröffentlicht, aber nur wenig formelle Regeln erlassen. Der Vorschlag eröffnet ein öffentliches Verfahren, das zu endgültigen Regeln führt und Unternehmen Zeit zur Umsetzung gibt.
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Warum fordert die Kryptobranche weiterhin den Clarity Act?
Lewis Cohen sagte, der Clarity Act sei weiterhin nötig, „um die Sache wirklich richtig zu lösen“. Präsident Donald Trump hat den Kongress aufgefordert, ihn zu verabschieden.
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Wie bewertete Lewis Cohen den SEC-Vorschlag?
Cohen bezeichnete den Vorschlag für Regulation Crypto als „tendenziell äußerst positiv“, betonte aber zugleich, dass der Clarity Act für die Branche notwendig sei.
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Was könnte die CFTC tun, wenn der Clarity Act nicht zum Gesetz wird?
CFTC-Chef Mike Selig sagte, die Behörde sei bereit, mit eigener Regelsetzung zu beginnen, falls der Clarity Act nicht zum Gesetz wird.
CoinDesk