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BTC/ETH Staking: Gesetzgeber sollen Tax Clarity Act verabschieden

Die Branche will Belohnungen erst beim Verkauf besteuert sehen, nicht bei Erhalt, und signalisiert den Steuerpolitikern des Repräsentantenhauses, dass der Entwurf in seiner aktuellen Form der richtige ist.

Die Blockchain Association, der Crypto Council for Innovation und die Digital Chamber haben am Wochenende ein gemeinsames Schreiben an den Vorsitzenden des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses, Jason Smith, sowie an den ranghohen Demokraten Richard Neal gerichtet und den Kongress aufgefordert, den Tax Clarity for Mining and Staking Act unverändert zu verabschieden. Die drei Verbände bezeichneten den Gesetzentwurf als "unverzichtbar".

Warum das wichtig ist

Der Entwurf würde Staking-Belohnungen und neu geschürfte Token erst in dem Moment besteuern, in dem sie verkauft werden, und nicht bereits bei ihrer Entstehung. Nach der aktuellen IRS-Auslegung werden Belohnungen als gewöhnliches Einkommen besteuert, sobald sie in einer Wallet erscheinen, selbst wenn der Empfänger sie nie veräußert. Branchenverbände argumentieren, dass dies ein Liquiditätsproblem für Miner und Staker erzeugt, die Steuern auf Vermögenswerte schulden, die sie noch nicht monetarisiert haben.

Eine saubere, ungeänderte Fassung des Entwurfs würde der Branche genau das geben, worauf sie seit 2022 wartet, als der IRS seine Position zur konstruktiven Vereinnahmung erstmals formalisierte. Die jetzige Lobbyarbeit zielt darauf ab, Last-Minute-Änderungen zu verhindern, die die Ausnahmeregelung einschränken könnten.

Auswirkungen auf den Markt

Für in den USA ansässige Miner und Liquid-Staking-Betreiber beseitigt der Entwurf in seiner aktuellen Form einen strukturelen Steuer-Nachteil, der die Compliance-Kosten erhöht und den Betrieb im Inland gebremst hat. Für Protokolle, deren Token-Ökonomie auf Staking-Renditen basiert, ist der praktische Effekt gering: die Änderung betrifft nur Einheiten, die US-Steuern schulden. Das Signal an die Märkte ist verfahrenstechnischer, nicht preistreibender Natur, markiert aber, dass die Branche ihre Forderung in Washington nun auf ein einziges Gesetzgebungsverfahren konzentriert hat.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ändert der Tax Clarity for Mining and Staking Act konkret?

    Er würde Staking-Belohnungen und neu geschürfte Token erst beim Verkauf besteuern, statt sie nach der aktuellen IRS-Position zur konstruktiven Vereinnahmung bereits beim Erscheinen in der Wallet als gewöhnliches Einkommen zu versteuern.

  2. Wer hat das Schreiben an die Steuerpolitiker des Repräsentantenhauses geschickt?

    Die Blockchain Association, der Crypto Council for Innovation und die Digital Chamber richteten ein gemeinsames Schreiben an den Finanzausschuss-Vorsitzenden Jason Smith und den ranghohen Demokraten Richard Neal.

  3. Warum fordert die Branche den Entwurf unverändert?

    Die drei Verbände fürchten Last-Minute-Änderungen, die die Ausnahme vor der Abstimmung einschränken könnten. Ihr Ziel ist es, den Entwurf in der eingebrachten Form zu sichern, nicht neue Zugeständnisse auszuhandeln.

  4. Welche Auswirkungen hätte eine Verabschiedung auf die Kryptomärkte?

    Das Signal ist vor allem verfahrenstechnischer Natur. Für US-Miner und Liquid-Staking-Betreiber entfällt ein struktureller Compliance-Nachteil, während der Effekt auf die Token-Ökonomie von Protokollen begrenzt bleibt, da die Änderung nur für in den USA steuerpflichtige Einheiten greift.

  5. Seit wann gilt die aktuelle IRS-Position zu Staking-Belohnungen?

    Der IRS hat seine Position zur konstruktiven Vereinnahmung von Staking-Belohnungen 2022 formalisiert. Seither wird darüber gestritten, ob Belohnungen bei Entstehung oder erst beim Verkauf besteuert werden sollten.

Quellenangabe
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