Michael Saylor hat am Sonntag Strategy's Bitcoin-Akquisitionschart auf X gepostet, mit dem Kommentar "We're gonna need more charts", sein übliches Signal, dass am Montag eine Kaufoffenlegung folgen könnte. Eine Einreichung am Montag wäre für Strategy der vierte wöchentliche Kauf in Folge, nach dem am 22. Juni gemeldeten Erwerb von 520 BTC, der kleinsten jüngsten Tranche.
Warum das wichtig ist
Strategy hält 847.363 BTC zu einem Durchschnittspreis von rund 75.646 $, womit das Treasury etwa 13 Milliarden Dollar im Minus liegt, während Bitcoin nahe 60.000 $ handelt. Saylors Muster wöchentlicher Käufe durch Drawdowns hindurch hat sich zur Corporate-Treasury-Version einer Cost-Averaging-Ankündigung entwickelt: Jede Offenlegung signalisiert anhaltende Überzeugung, während der Einstandspreis klar über dem Spotpreis bleibt.
Marktauswirkungen
Die Tranche vom 22. Juni war bereits die kleinste im aktuellen Lauf, was entweder auf Kapitaldisziplin oder eine Verknappung des Equity-ATM hindeutet, der die Käufe finanziert. So oder so würde ein vierter wöchentlicher Kauf in Folge vor dem Hintergrund erfolgen, dass Strategy's Durchschnittskosten rund 26 % über den aktuellen $BTC-Kursen liegen, eine Lücke, die den Blick darauf lenkt, ob die "Never Sell"-These einen tieferen Drawdown übersteht.
Häufig gestellte Fragen
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Warum ist die Durchschnittskosten-Lücke für Strategy's These bedeutsam?
Die Lücke von rund 26 % zwischen Strategy's Durchschnittskosten von ~75.646 $ und $BTC nahe 60.000 $ stellt die "Never Sell"-These in Drawdowns auf den Prüfstand und macht jeden neuen Kauf zu einem Test langfristiger Überzeugung gegen kurzfristige Kapitaldisziplin.
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