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Bybit prüft US-Markteintritt über Partnerschaften mit Brokern

Ein Partner könnte Bybit Zugang zu einem etablierten US-Kundenstamm verschaffen und zugleich den Weg über bundesstaatliche Lizenzen umgehen, der laut Zhou zwei bis drei Jahre dauern könnte.

Bybit prüft US-Markteintritt über Partnerschaften mit Brokern
Bybit prüft US-Markteintritt über Partnerschaften mit Brokern
Bybit prüft US-Markteintritt über Partnerschaften mit Brokern
Bybit prüft US-Markteintritt über Partnerschaften mit Brokern

Bybit will Partnerschaften mit etablierten US-Brokern anstreben, während das Unternehmen einen Markteintritt in den USA erwägt, sagte CEO Ben Zhou. Als Beispiel nannte er Interactive Brokers, ein Unternehmen mit bestehendem US-Kundenstamm, das Interesse daran haben könnte, sein Angebot um Kryptowährungen zu erweitern. Bybit hat mehr als 80 Millionen registrierte Nutzer in über 180 Ländern und Regionen, ist aber noch nicht in den USA tätig.

Warum das wichtig ist

Zhou sagte, Partnerschaften seien Bybits üblicher Ansatz beim Eintritt in neue Märkte. In den USA könnte diese Strategie das bundesstaatliche Lizenzverfahren umgehen, das nach seinen Angaben zwei bis drei Jahre dauern kann. Außerdem könnte Bybit abwarten, bis mehr Klarheit über Gesetze wie den vorgeschlagenen Clarity Act und die künftige Rolle der Bundesaufsichtsbehörden herrscht.

Zhou bezeichnete Bybits Abwesenheit vom US-Markt als Vorteil. Die Börse habe dort eine unbelastete Bilanz und könne auf einen geeigneten Zeitpunkt für den Markteintritt warten, statt überstürzt in einen umkämpften Markt einzusteigen. Robinhood und Coinbase nannte er als etablierte Wettbewerber.

Auswirkungen auf den Markt

Bybit erwägt auch eine Expansion ins Vereinigte Königreich, das Zhou als attraktiven, aber weitgehend unerschlossenen Markt bezeichnete. Globale Börsen seien dort zwar nicht marktbeherrschend, doch die Eintrittskosten seien hoch und könnten sich dem Aufwand für eine MiCA-Lizenz in der Europäischen Union annähern. Bybit prüft ein Büro in London, hat aber noch keine Entscheidung getroffen.

Das Unternehmen sammelt weltweit Lizenzen und plant, in neuen Märkten regulierte Produkte anzubieten. In Europa will Bybit laut Zhou bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres eine App einführen, die Derivate und tokenisierte Aktien kombiniert.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum erwägt Bybit eine Partnerschaft mit einem US-Broker?

    CEO Ben Zhou sagte, ein Partner könne bereits über einen US-Kundenstamm verfügen und Bybit über ein etabliertes lokales Unternehmen den Einstieg ins Kryptogeschäft ermöglichen.

  2. Wie lange könnte das bundesstaatliche US-Lizenzverfahren dauern?

    Laut Zhou könnte das Lizenzverfahren auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten zwei bis drei Jahre dauern.

  3. Warum sieht Bybit seine Abwesenheit vom US-Markt als Vorteil?

    Zhou sagte, Bybit habe in den USA eine unbelastete Bilanz und könne auf einen geeigneten Zeitpunkt warten, statt überstürzt in einen umkämpften Markt einzusteigen.

  4. Was macht das Vereinigte Königreich für Bybit attraktiv?

    Zhou bezeichnete das Vereinigte Königreich als vergleichsweise unerschlossenen Markt, auf dem keine globale Börse dominiert. Zugleich seien die Eintrittskosten hoch.

  5. Was plant Bybit für Europa?

    Bybit plant laut Zhou bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres eine App für Europa, die Derivate und tokenisierte Aktien kombiniert.

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