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Capital B nimmt 21 Mio. € auf und riskiert 24% Verwässerung

Die unmittelbare BTC-pro-Aktie-Rechnung bleibt auf Post-Placement-Niveau praktisch unverändert, doch die vollständige Ausübung der vier jeder neuen Aktie beigefügten Warrants würde die Bitcoin-Exposition der Aktionäre um 24,1% senken.

Capital B nimmt 21 Millionen Euro über eine Privatplatzierung von 36.219.070 Aktien zu 0,58 € pro Einheit ein, wobei die Erlöse dazu bestimmt sind, die Bitcoin-Treasury von 3.145 BTC auf potenzielle 3.415 BTC zu erhöhen. In der unmittelbaren Rechnung ist der Deal für die Aktionäre faktisch neutral: Die BTC pro Million Aktien lagen vor der Platzierung bei rund 7,4725, während die verwässerte Nach-Platzierungs-Zahl von 457.096.891 Aktien, verteilt auf die erweiterte Treasury, etwa 7,4711 ergibt, ein Rückgang von lediglich 0,02%. Die vier jeder neuen Aktie beigefügten Warrants, ausübbar zu 0,75 €, 0,98 € und 1,27 € über ein Fünf-Jahres-Fenster, sind der Ort, an dem das Risiko sitzt.

Warum es zählt

Die Warrants sind bedingt, aber materiell. Eine vollständige Ausübung würde 144.876.280 zusätzliche Aktien schaffen und 135,82 Millionen Euro an frischem Kapital einbringen. Wird keiner dieser Erlöse in zusätzliches Bitcoin umgewandelt, werden die 3.415 BTC des Unternehmens auf 601.973.171 verwässerte Aktien gestreckt, wodurch das Verhältnis auf 5,6730 BTC pro Million Aktien sinkt, ein Rückgang von 24,1% gegenüber dem Vor-Platzierungs-Wert. Die ausgewiesene verwässerte Aktienzahl von Capital B schließt zudem ältere BSA-Warrant-Familien, an Wandelanleihen gebundene Warrants sowie nicht ausgegebene Kapazitäten im Rahmen eines 300-Millionen-Euro-TOBAM-Programms aus, sodass das 24,1%-Szenario eine Untergrenze und keine Obergrenze für die bedingte Verwässerung darstellt.

Marktauswirkung

Ein passiver 1%-Anteilseigner würde seinen Anteil auf 0,9% auf Nach-Platzierungs-Basis und auf 0,72% auf ausgewiesener verwässerter Basis sinken sehen, mit weiterem Rückgang auf 0,65% und 0,55%, falls alle neuen Warrants ausgeübt werden. Die Aktionärsgenehmigung vom Juni, die bis zu 5 Milliarden Euro an Kapitalerhöhungen und 100 Milliarden Euro an Kreditinstrumenten freigab, ordnet diese Platzierung als preislich validierten Machbarkeitsnachweis ein: Die Abstimmung von Bitcoin-Akkumulation mit unmittelbarer Aktienausweitung ist erreichbar, doch das nachhaltige Wachstum der BTC pro Aktie hängt davon ab, ob die Warrant-Tranchen in tatsächliche Bitcoin-Käufe umgewandelt werden und nicht nur in papiermäßige Verwässerung. Der früheste Abschluss am 31. August bedeutet, dass weder die Aktien noch der geplante 270-BTC-Kauf beim Bekanntwerden des Deals bereits vollzogen waren.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wie viel Bitcoin wird Capital B nach Abschluss der 21-Mio.-€-Platzierung halten?

    Capital B bestätigte am 17. August 3.145 BTC. Die Platzierung und Betriebsmittel könnten die Treasury auf potenzielle 3.415 BTC heben, ein Zuwachs von 270 BTC, wobei der Abschluss frühestens am 31. August angestrebt wird.

  2. Warum ist die Warrant-Tranche so materiell, wenn die unmittelbare BTC-pro-Aktie-Rechnung flach ist?

    Jede der 36.219.070 neuen Aktien trägt vier Warrants, die zu 0,75 €, 0,98 € und 1,27 € ausübbar sind. Eine vollständige Ausübung würde 144.876.280 weitere Aktien und 135,82 Mio. € an frischem Kapital schaffen, das in Bitcoin investiert werden muss, um das Verhältnis zu erhalten.

  3. Wie stark könnten bestehende Aktionäre verwässert werden, wenn alle neuen Warrants ausgeübt werden?

    Werden alle Warrants ausgeübt und kein zusätzliches Bitcoin gekauft, fällt das BTC-pro-Millionen-Aktien-Verhältnis von 7,4725 auf 5,6730, ein Rückgang von 24,1%. Ein passiver 1%-Anteilseigner fällt auf 0,65% auf Nach-Platzierungs-Basis und auf 0,55% auf verwässerter Basis.

  4. Erfasst das 24,1%-Verwässerungsszenario alle von Capital B ausstehenden wandelbaren Instrumente?

    Nein. Die ausgewiesene verwässerte Aktienzahl von Capital B schließt ältere BSA-Warrant-Familien, an Wandelanleihen gebundene Warrants sowie nicht ausgegebene Kapazitäten im Rahmen eines 300-Millionen-Euro-TOBAM-Programms aus, sodass die 24,1% eine Untergrenze und keine Obergrenze für die bedingte Verwässerung…

  5. Welche weitergehende Finanzierungskapazität haben die Aktionäre von Capital B bereits genehmigt?

    Im Juni genehmigten die Aktionäre bis zu 5 Milliarden Euro an Kapitalerhöhungen und 100 Milliarden Euro an Kreditinstrumenten, was die Platzierung vom 28. August als preislich valides Beispiel dafür einordnet, wie das Unternehmen beabsichtigt, genehmigte Kapazität in Bitcoin umzuwandeln.

Quellenangabe
Aggregiert von CryptoSlate · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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