Strategy (MSTR) verkaufte Bitcoin zum ersten Mal seit Dezember 2022 und gab dabei Bitcoin im Wert von etwa 2,5 Millionen Dollar ab — ein symbolischer Bruch in der Akkumulationsserie, die den Unternehmens-Krypto-Treasury-Handel prägte. Der Verkauf folgt auf Monate mit Gegenwind: Als die Krypto-Märkte im Oktober ihren Höhepunkt erreichten, fielen die Treasury-Aktien unter den Nettovermögenswert, Kapitalerhöhungen trockneten aus und einige Aktien fielen um mehr als 90 % von ihren Höchstständen.
Das Feld der aktiven Käufer hat sich stark verengt. Auf der Bitcoin-Seite erwarb Strive (ASST) im Mai etwa 1.944 BTC zu Kosten von rund 150 Millionen Dollar, während Japans Metaplanet Anfang April 5.075 BTC aufkaufte. Unter den Ethereum-fokussierten Firmen sammelte Bitmine (BMNR) bis Mai über 338.000 ETH an — hält nun 5,42 Millionen ETH, oder 4,49 % des zirkulierenden Angebots — obwohl Tom Lee signalisierte, dass sich das Tempo verlangsamen wird, da das Unternehmen sein Ziel von 5 % erreicht. Bit Digital (BTBT) kehrte ebenfalls mit einem Kauf von 20 Millionen Dollar in ETH im Mai auf den Markt zurück.
Auf der anderen Seite verkaufte Nakamoto Holdings im März 284 BTC, Empery Digital gab im April 370 BTC ab, um Schulden zu begleichen, und Genius Group liquidierte seine verbleibenden 84 BTC vollständig. Forum Markets und VivoPower haben das Treasury-Modell ganz aufgegeben und sich stattdessen auf Tokenisierung und KI-Infrastruktur konzentriert.
CoinDesk