Das Weiße Haus drängt die Demokraten im Senat, eine Verfahrensabstimmung über den CLARITY Act am 15. September zu unterstützen, und warnt, dass der Gesetzentwurf scheitern werde, wenn nicht sieben Demokraten gemeinsam mit allen 53 Republikanern dafür stimmen und so die Schwelle von 60 Stimmen erreicht wird. Mehrheitsführer im Senat John Thune beantragte Cloture für den Antrag auf Aufnahme der Beratung von H.R. 3633 und setzte die Abstimmung auf 14:15 Uhr an. Cloture würde die Debatte über den Antrag beenden und die formelle Beratung einleiten, nicht jedoch den CLARITY Act selbst verabschieden. Patrick Witt, geschäftsführender Direktor des Presidential Council of Advisors for Digital Assets, sagte, der Senat verhandle seit dem vergangenen Sommer über den Gesetzentwurf, und warnte: „Wenn sie es bis zum 15. September nicht schaffen, werden sie es nie schaffen.“
Warum das wichtig ist
Die unmittelbare Hürde liegt damit bei sieben demokratischen Stimmen, nicht bei der endgültigen Verabschiedung. Moreno sagte, er erwarte, dass alle 53 Republikaner im Senat Cloture unterstützen würden, und stellte die Entscheidung als Frage dar, ob die USA ihre Führungsrolle bei der Innovation im Bereich digitaler Vermögenswerte behalten oder China das Feld überlassen. Er sagte außerdem, elf Monate Verhandlungen seien abgeschlossen, während die Republikaner argumentieren, es gebe nichts mehr zu klären.
Der Bankenausschuss des Senats brachte den CLARITY Act im Mai mit 15 zu 9 Stimmen voran, wobei sich zwei Demokraten den Republikanern anschlossen. Die Verhandlungen über Ethikbeschränkungen für gewählte Amtsträger mit Krypto-Interessen und darüber, ob Plattformen Rewards auf Stablecoin-Guthaben anbieten sollten, gingen jedoch weiter. Diese Streitpunkte sind politisch heikel, weil die Familie von Präsident Donald Trump Krypto-Geschäfte betreibt. Die Demokraten haben stärkere Schutzvorkehrungen gegen Interessenkonflikte gefordert, während Banken und Krypto-Unternehmen über Stablecoin-Rewards aneinandergeraten sind.
Auswirkungen auf den Markt
Ein Scheitern der Cloture-Abstimmung würde den CLARITY Act nicht formell zu Fall bringen, aber die Zweifel daran verstärken, dass der Kongress in diesem Jahr die für ein Marktstrukturgesetz erforderliche parteiübergreifende Mehrheit aufbringen kann. Für US-Krypto-Unternehmen und Finanzinstitute würde ein gescheiterter Verfahrensschritt die Unsicherheit über die Regeln für Märkte digitaler Vermögenswerte verlängern.
Ein erfolgreicher Ausgang würde lediglich die formelle Beratung im Senat eröffnen. Anleger werden beobachten, ob der Gesetzentwurf seine parteiübergreifende Unterstützung im Verlauf der Debatte und des Änderungsverfahrens behält, insbesondere bei den Regelungen zu Interessenkonflikten und den Stablecoin-Rewards.
Häufig gestellte Fragen
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Worüber würde der Senat bei der Abstimmung am 15. September entscheiden?
Sie würde entscheiden, ob der Senat Cloture für den Antrag auf Aufnahme der Beratung von H.R. 3633 beschließt und damit die formelle Beratung einleitet. Der CLARITY Act würde dadurch nicht verabschiedet.
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Wie beeinflusst die 60-Stimmen-Schwelle für Cloture die CLARITY-Abstimmung?
Wenn alle 53 Republikaner im Senat Cloture unterstützen, wären mindestens sieben Demokraten nötig, um 60 Stimmen zu erreichen.
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Wie stimmte der Bankenausschuss des Senats über den CLARITY Act ab?
Der Ausschuss brachte den Gesetzentwurf im Mai mit 15 zu 9 Stimmen voran, wobei sich zwei Demokraten den Republikanern anschlossen.
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Welche offenen Fragen stellen die parteiübergreifende Unterstützung für den CLARITY Act auf die Probe?
Die Verhandlungen betrafen Ethikbeschränkungen für gewählte Amtsträger mit Krypto-Interessen und die Frage, ob Plattformen Rewards auf Stablecoin-Guthaben anbieten sollten.
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Was würde ein Scheitern der Cloture-Abstimmung für den Gesetzentwurf bedeuten?
Der CLARITY Act wäre damit nicht formell gescheitert, aber die Zweifel würden wachsen, dass der Kongress in diesem Jahr die nötige parteiübergreifende Mehrheit für ein Marktstrukturgesetz aufbringen kann.