Coinbase-CEO Brian Armstrong erhöht öffentlich den Druck auf die Gesetzgeber, den CLARITY Act über die Ziellinie zu bringen. Er sagt seinem Publikum, klare Regeln für digitale Assets seien "fast da" und die Branche stehe "at the one yard line".
Warum das wichtig ist
Der CLARITY Act ist das zentrale Marktstrukturgesetz, das die primäre Aufsicht über den Großteil des Handels mit digitalen Assets in den USA der SEC oder der CFTC zuweisen würde. Damit würden Jahre der Zuständigkeit per Durchsetzung beendet. Das Repräsentantenhaus verabschiedete seine Version 2025 mit parteiübergreifender Unterstützung, doch der Senat hat ein Begleitgesetz noch nicht vorangebracht. Kryptounternehmen bleiben damit in einer regulatorischen Grauzone, während Spot-BTC- und ETH-ETFs täglich Milliarden umsetzen.
Marktauswirkungen
Armstrongs Einordnung signalisiert, dass Coinbase, die größte in den USA börsennotierte Kryptobörse, die Verabschiedung von CLARITY nun öffentlich als kurzfristigen Katalysator behandelt und nicht mehr als mehrjährige Forderung. Zu beobachten sind die Markups in den Ausschüssen Senate Banking und Senate Agriculture sowie ein mögliches begleitendes Stablecoin-Rahmenwerk, das in dieselbe Plenarabstimmung gepackt werden könnte.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist der CLARITY Act?
Der CLARITY Act ist das führende US-Marktstrukturgesetz für digitale Assets. Es würde die primäre Aufsicht über den Großteil des Kryptohandels der SEC oder der CFTC zuweisen und damit den Ansatz der Zuständigkeit per Durchsetzung beenden, der die US-Kryptopolitik der vergangenen Jahre geprägt hat.
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Warum drängt Brian Armstrong jetzt auf CLARITY?
Armstrongs Bild von der "one yard line" signalisiert, dass Coinbase das Gesetz nun als kurzfristigen Katalysator sieht und nicht als mehrjährige gesetzgeberische Forderung. Damit erhöht er öffentlich den Druck auf den Senat, ein Begleitgesetz zur vom Repräsentantenhaus verabschiedeten Version voranzubringen.
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Ist der CLARITY Act bereits verabschiedet?
Teilweise. Das Repräsentantenhaus verabschiedete seine Version des Gesetzes 2025 mit parteiübergreifender Unterstützung, doch der Senat hat noch kein Begleitgesetz vorangebracht und keine Plenarabstimmung angesetzt.
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Wie würde CLARITY die Kryptomärkte beeinflussen?
Klare Zuständigkeitsregeln würden US-regulierten Börsen, ETF-Emittenten und Market Makern ermöglichen, unter einem definierten Rahmen zu arbeiten, statt überschneidende Durchsetzungsrisiken von SEC und CFTC zu navigieren. Das würde die Compliance-Unsicherheit für Spot-BTC- und ETH-Produkte senken.
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Was kommt als Nächstes für den CLARITY Act?
Die nächsten Meilensteine sind Markups in den Ausschüssen Senate Banking und Senate Agriculture sowie die Frage, ob ein Stablecoin-Rahmenwerk in dieselbe Plenarabstimmung gepackt wird.