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CLARITY Act erhält Rückendeckung von Goldman Sachs

Solomons Unterstützung stellt ihn gegen Dimon und andere Wall-Street-CEOs, die gegen die Regeln zu verzinsten Stablecoins kämpfen. Sie kommt kurz vor einer möglichen Abstimmung im Senatsplenum nächste Woche.

CLARITY Act erhält Rückendeckung von Goldman Sachs
CLARITY Act erhält Rückendeckung von Goldman Sachs
CLARITY Act erhält Rückendeckung von Goldman Sachs
CLARITY Act erhält Rückendeckung von Goldman Sachs

Goldman-Sachs-CEO David Solomon hat den CLARITY Act öffentlich unterstützt. Er sagte, das Krypto-Marktstrukturgesetz würde die lange erwartete regulatorische Klarheit schaffen, auch wenn es auf heftigen Widerstand anderer großer Bankchefs stößt. "The CLARITY Act - like all legislation - is not perfect", sagte Solomon gegenüber Politico, argumentierte aber, es "creates a level playing field to enhance market stability and allow these markets to develop appropriately." Seine Unterstützung kommt, während republikanische Senatoren einen aktualisierten Gesetzestext vor einer möglichen Abstimmung im Senatsplenum nächste Woche zirkulieren lassen.

Warum das wichtig ist

Solomons Aussagen spalten die Wall-Street-Führungsetagen bei diesem Gesetz erstmals öffentlich. JPMorgan-CEO Jamie Dimon war der lauteste Kritiker. Er warnte, dass Krypto-Firmen mit verzinsten Stablecoin-Produkten Nichtbanken ermöglichen würden, ohne dieselbe regulatorische Basis um Einlagen zu konkurrieren. Coinbase-CEO Brian Armstrong hielt dagegen, die Bankenlobby wolle Einlagengeschäfte schützen, nicht Verbraucher. Da Goldman nun auf der anderen Seite steht, steigen für die Bankenlobby die politischen Kosten, das Gesetz zu Fall zu bringen. Der Streit um Stablecoin-Renditen wird damit zum entscheidenden Konfliktpunkt des Gesetzes, nicht zu einem Nebenschauplatz.

Marktauswirkung

Das Gesetz würde die Zuständigkeit für digitale Vermögenswerte formell zwischen SEC und CFTC aufteilen. Genau diese strukturelle Klarheit haben institutionelle Desks als Voraussetzung für breitere Allokationen genannt. Stablecoin-Emittenten und die Börsen, die sie listen, sind am direktesten betroffen. Ein verabschiedungsfreundliches Ergebnis würde den regulatorischen Abschlag verringern, der seit 2023 auf in den USA ansässigen Krypto-Handelsplätzen lastet. Der nächste Katalysator ist die Plenarabstimmung, bei der die Regel zu Stablecoin-Renditen die wahrscheinlichste Änderung ist, die den endgültigen Text verschieben kann. Damit ist sie auch der wahrscheinlichste Hebel, um entweder einen Verweigerer aus dem Banklager oder einen Abweichler aus dem Kryptolager zu gewinnen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der CLARITY Act und was würde er bewirken?

    Der CLARITY Act ist das anhängige US-Gesetz zur Krypto-Marktstruktur. Es würde die Aufsicht über digitale Vermögenswerte formell zwischen SEC und CFTC aufteilen, festlegen, welche Behörde welchen Token reguliert, und Verbraucherschutzregeln für Emittenten setzen.

  2. Warum unterstützt Goldman Sachs das Gesetz, während andere Banken es ablehnen?

    CEO David Solomon sagte, das Gesetz schaffe "a level playing field to enhance market stability", auch wenn er einräumte, es sei "not perfect." Seine Unterstützung steht im Gegensatz zu JPMorgans Jamie Dimon, der argumentiert, die Regeln zu verzinsten Stablecoins ließen Krypto-Firmen ohne vergleichbare Aufsicht um…

  3. Worum geht es im Streit über Stablecoin-Renditen?

    Der Streit dreht sich darum, ob Krypto-Firmen Stablecoins anbieten dürfen, die Zinsen oder bankeinlagenähnliche Prämien zahlen. Banken sagen, solche Produkte sollten wie Einlagenkonten reguliert werden. Krypto-Unternehmen wie Coinbase halten dagegen, Banken wollten ihre Einlagengeschäfte schützen statt Verbraucher.

  4. Wann könnte der Senat über den CLARITY Act abstimmen?

    Republikanische Senatoren ließen vor einer möglichen Abstimmung im Senatsplenum nächste Woche einen aktualisierten Gesetzestext zirkulieren. Der Zeitplan könnte sich jedoch verschieben, während die Verhandlungen über Stablecoins, Verbraucherschutz und verzinste Produkte weiterlaufen.

  5. Wie würde das Gesetz die Kryptomärkte beeinflussen, falls es verabschiedet wird?

    Eine Verabschiedung würde die regulatorische Unsicherheit verringern, die seit 2023 auf in den USA ansässigen Krypto-Handelsplätzen lastet, und könnte breitere institutionelle Allokationen ermöglichen. Stablecoin-Emittenten und Börsen wären am direktesten betroffen, wobei die Stablecoin-Rendite-Regel die…

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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