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CLARITY Act: US-Senat präsentiert Entwurf für Krypto-Marktstruktur

Der Text verbindet ein Verbot passiver Stablecoin-Renditen mit gewahrten DeFi-Entwicklerschutzregeln und einer gesetzlichen Spur für Banken zur Verwahrung und Abwicklung digitaler Vermögenswerte — der politische Weg hängt nun am…

Das Senate Banking Committee hat am 12. Mai aktualisierten Text zum CLARITY Act veröffentlicht, zwei Tage vor einer für den 14. Mai angesetzten Ausschussbefassung, und treibt damit die ehrgeizigste US-Marktstrukturreform für digitale Vermögenswerte des Zyklus in die formelle öffentliche Debatte. Der Entwurf bündelt Marktstrukturregeln, ein enges Verbot passiver Renditen auf Payment-Stablecoins, gewahrte Schutzregeln für nicht-verwahrende DeFi-Entwickler sowie eine ausdrückliche gesetzliche Spur für Banken und Kreditgenossenschaften, digitale Vermögenswerte zu verwahren, abzuwickeln und beliehen zu bekommen. Senator Thom Tillis bezeichnete das Paket als einen „bipartisanen Kompromiss, der die regulatorische Klarheit schafft, die zur Förderung von Innovation in den Vereinigten Staaten nötig ist".

Warum es zählt

Section 404 ist die Bestimmung, die die Branche am aufmerksamsten liest: Sie verbietet erfassten Anbietern von Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte und ihren verbundenen Unternehmen, an US-Kunden passive Zinsen oder Renditen auf Payment-Stablecoin-Salden zu zahlen, und reagiert damit auf eine langjährige Beschwerde der Bankenbranche, dass renditetragende Stablecoin-Produkte eine Form unversicherter Einlagenkonkurrenz darstellen. Der Text lässt zugleich eine engere Tür offen und bewahrt aktivitätsbasierte Anreize, die an Transaktionen, Zahlungen, Staking, Governance und Treueprogramme geknüpft sind, unter künftiger Regelgebung von SEC, CFTC und Finanzministerium. Diese Aufteilung — passive Rendite raus, aktivitätsbasierte Anreize rein — ist der Kompromiss, den Banken und Börsen im Markup beide auf die Probe stellen werden.

DeFi-Entwickler behalten ihren Kernschutz. Die Sprache des Blockchain Regulatory Certainty Act im Gesetzentwurf stellt klar, dass nicht-verwahrende Entwickler, Validatoren und Infrastrukturanbieter nicht allein deshalb Geldtransmitter sind, weil sie Software entwickeln, während die strafrechtliche Haftung für jene erhalten bleibt, die wissentlich illegale Erträge bewegen. Eine separate Bestimmung schützt routinebasierte Governance-Handlungen, Netzwerkteilnahme und begrenzte Notfallmaßnahmen im Bereich Cybersicherheit davor, als zentralisierte Kontrolle behandelt zu werden — eine Linie, die die DeFi-Lobby aufmerksam beobachtet hatte.

Banken erhalten den klarsten Sieg. Section 401 stellt klar, dass nationale Banken, Staatsbanken, Finanzholdings und bestimmte Kreditgenossenschaften digitale Vermögenswerte und Blockchain-Infrastrukturen für Zahlungen, Verwahrung, Kreditgeschäft und Handel nutzen dürfen, verankert an Aktivitäten, die sie bereits ausüben dürfen. Krypto-Firmen erhalten ein Gegengewicht: mehr institutionelle Liquidität und Verwahrungskapazität, aber schärfere Konkurrenz durch regulierte Platzhirsche, sobald die rechtliche Unsicherheit weicht.

Marktauswirkungen

Das ungelöste politische Risiko ist die Ethik-Ausnahmeklausel, die im aktuellen Text fehlt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was macht der CLARITY Act mit Stablecoin-Belohnungen?

    Section 404 verbietet erfassten Anbietern von Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte und ihren verbundenen Unternehmen, an US-Kunden passive Zinsen oder Renditen auf Payment-Stablecoin-Salden zu zahlen, während aktivitätsbasierte Belohnungen an Transaktionen, Staking, Governance und Treueprogramme unter…

  2. Schützt der Gesetzentwurf DeFi-Entwickler?

    Ja. Die Sprache des Blockchain Regulatory Certainty Act stellt klar, dass nicht-verwahrende Entwickler, Validatoren und Infrastrukturanbieter nicht allein deshalb als Geldtransmitter gelten, weil sie Software entwickeln, während die strafrechtliche Haftung für jene erhalten bleibt, die wissentlich illegale Erträge…

  3. Wie verändert der CLARITY Act die Regeln für Banken?

    Section 401 gibt nationalen Banken, Staatsbanken, Finanzholdings und bestimmten Kreditgenossenschaften eine gesetzliche Grundlage, digitale Vermögenswerte und Blockchain-Technologie für Zahlungen, Verwahrung, Kreditgeschäft und Handel zu nutzen, verankert an Aktivitäten, die sie bereits ausüben dürfen.

  4. Was ist die größte ungelöste politische Streitfrage?

    Demokraten unter Führung von Senatorin Elizabeth Warren haben ihre Unterstützung an Beschränkungen geknüpft, die Bundesbeamten verbieten, bei der Gestaltung der Politik an Digital-Asset-Ventures zu verdienen — eine Bestimmung, die der aktuelle Ausschusstext nicht enthält.

  5. Wie geht es im Gesetzgebungsverfahren weiter?

    Falls der Senatsbankenausschuss am 14. Mai zustimmt, sind weitere Verhandlungen, eine Terminsetzung im Plenum des Senats und eine Abstimmung mit dem Repräsentantenhaus nötig, bevor das Gesetz Präsident Trumps Schreibtisch erreichen kann — ein Pfad, den Abgeordnete noch vor dem 4. Juli für möglich halten.

Quellenangabe
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