Die Deutsche Bank plant, ihren Krypto-Verwahrungsdienst 2027 nach Asien zu bringen, nachdem der deutsche Start in den kommenden Wochen erwartet wird. Der Dienst wird zunächst Bitcoin, Ether sowie die Stablecoins USDC, EURC und EURAU unterstützen, wobei die Bank die Wallets und privaten Schlüssel der Kunden verwaltet. Der deutsche Rollout hängt noch von der regulatorischen Genehmigung ab.
Warum das wichtig ist
Die geplante Expansion würde Unternehmens- und institutionellen Kunden Zugang zur Verwahrung digitaler Assets über eine etablierte Globalbank verschaffen, ohne dass sie die zugrunde liegende Wallet-Technologie selbst verwalten müssen. Die Deutsche Bank erhielt am 12. Oktober die Genehmigung der deutschen BaFin im Rahmen des EU-Regelwerks Markets in Crypto-Assets, wie aus dem Interimsregister der European Securities and Markets Authority hervorgeht.
Verwahrung ist jedoch nur die erste Ebene der Digital-Asset-Strategie der Bank. Die Deutsche Bank plant, Stablecoin-Konvertierung, tokenisierte Einlagen sowie Services für die Emission von Digitalanleihen und anderen blockchain-basierten Wertpapieren anzubieten. Sie hat bei ihren Verwahrungsplänen mit Bitpanda und Taurus zusammengearbeitet und reiht sich damit in die Reihe von Banken wie Standard Chartered und BBVA ein, die institutionelle Krypto-Services verfolgen.
Marktauswirkungen
Der Asien-Rollout würde das Angebot der Deutschen Bank über Europa hinaus ausweiten, zu einem Zeitpunkt, an dem Banken eine größere Rolle bei der Verwahrung und Übertragung digitaler Assets für professionelle Kunden anstreben. Die anfängliche Asset-Liste kombiniert große Kryptowährungen mit dollar- und eurogebundenen Stablecoins und schlägt so eine Brücke zwischen klassischen Bankoperationen und blockchain-basierter Abwicklung.
Die Initiative ist Teil des Wachstumsplans der Corporate Bank der Deutschen Bank, der von 2025 bis 2028 ein jährliches Umsatzwachstum von rund 8 % anstrebt. Zeitpunkt und Umfang des Asien-Starts hängen von den lokalen regulatorischen Anforderungen ab, doch die Roadmap deutet darauf hin, dass Verwahrung, Zahlungen und tokenisierte Wertpapiere Teil derselben institutionellen Bankplattform werden.
Häufig gestellte Fragen
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Wann plant die Deutsche Bank den Start der Krypto-Verwahrung in Asien?
Die Deutsche Bank plant, ihren Krypto-Verwahrungsdienst 2027 nach Asien zu bringen. Der deutsche Start wird in den kommenden Wochen erwartet und hängt noch von der regulatorischen Genehmigung ab.
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Welche digitalen Assets wird die Deutsche Bank zunächst verwahren?
Der Dienst wird zunächst Bitcoin, Ether, USDC, EURC und EURAU unterstützen. Die Deutsche Bank verwaltet die Wallets und privaten Schlüssel der Kunden.
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Welche zusätzlichen Digital-Asset-Services plant die Deutsche Bank?
Die Bank plant Stablecoin-Konvertierung, tokenisierte Einlagen sowie Services für die Emission von Digitalanleihen und anderen blockchain-basierten Wertpapieren.
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Welche Partner unterstützen die Krypto-Verwahrungspläne der Deutschen Bank?
Die Deutsche Bank hat bei ihren Verwahrungsplänen mit Bitpanda und Taurus zusammengearbeitet. Damit reiht sie sich neben Standard Chartered und BBVA ein, die institutionelle Krypto-Verwahrung verfolgen.
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Wie passt die Verwahrungs-Expansion in die Wachstumsstrategie der Deutschen Bank?
Die Initiative ist Teil des Ziels der Corporate Bank, von 2025 bis 2028 ein jährliches Umsatzwachstum von rund 8 % zu erreichen. Digitale Assets werden in eine breitere institutionelle Bankplattform integriert.
CoinDesk