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dtcpay sichert 25 Mio. US-Dollar mit SBI für Stablecoins

Die Finanzierung verbindet SBI aus Japan mit der regulierten Zahlungsexpansion von dtcpay in Singapur und darüber hinaus. Das Kapital soll in Unternehmenstools, Verbraucherfunktionen und das Händlerwachstum fließen.

Das in Singapur ansässige Zahlungsunternehmen dtcpay hat am 18. September eine Series A über 25 Mio. US-Dollar abgeschlossen, bei der die SBI Group als strategischer Investor eingestiegen ist. Die Finanzierungsrunde soll ein überarbeitetes Unternehmensportal, neue Verbraucherfunktionen in der dtcpay-App und den Ausbau des Händlernetzwerks finanzieren. Die 25 Mio. US-Dollar beziehen sich auf die gesamte Runde, nicht auf den offengelegten Beitrag von SBI.

Warum das wichtig ist

Die Beteiligung von SBI verbindet dtcpays Stablecoin-Zahlungsgeschäft mit einer großen japanischen Finanzgruppe, die ihre Aktivitäten bei der Ausgabe digitaler Vermögenswerte zwischen Japan und Südostasien ausbauen will. Eiichiro So, CEO von SBI Ven Capital, bezeichnete die Investition als Beginn einer strategischen Partnerschaft. Dtcpay nannte engere Beziehungen zu Finanzinstituten und den Eintritt in weitere regulierte Märkte als Prioritäten.

Nach Angaben von dtcpay ermöglicht die Infrastruktur Unternehmen und Privatpersonen, Stablecoins zu akzeptieren, zu verwahren und für Transaktionen zu nutzen. Eine Swap-Engine verbindet dabei die Abwicklung von Stablecoins und Fiatgeld. Zum Angebot gehören die direkte Annahme bei Händlern, kartengestützte Zahlungen und ein Unternehmensportal. Das Unternehmen führt Singapurs Metro und Capella Singapore als Geschäftsbeziehungen auf und erklärt, dass seine Karte über sein Zahlungsnetzwerk mehr als 150 Millionen Händlerstandorte erreicht.

Auswirkungen auf den Markt

Die Finanzierung rückt praktische Zahlungsinfrastruktur in den Mittelpunkt der Expansion von dtcpay, statt Kapital ausschließlich für die Ausgabe oder den Handel von Token bereitzustellen. Die Lizenz als Major Payment Institution der Monetary Authority of Singapore und die Lizenz als Electronic Money Institution in Luxemburg bilden die regulatorische Grundlage, die das Unternehmen bereits in seiner früheren Finanzierungsmitteilung beschrieben hat.

Vertex Ventures Southeast Asia & India führte eine frühere Series-A-Finanzierung über 10 Mio. US-Dollar an. Beim neuen Abschluss kommen SBI, Genedant Capital und der bestehende Investor Kwee Liong Tek hinzu. Die individuellen Investitionsbeträge und die Bewertung von dtcpay wurden nicht offengelegt. Die nächsten messbaren Signale sind die Auslieferung der Produkte, das Händlerwachstum und die Fortschritte bei den Plänen für Japan und den weiteren südostasiatischen Raum.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie viel hat SBI in dtcpay investiert?

    Die Summe von 25 Mio. US-Dollar bezieht sich auf die gesamte Series A von dtcpay. Den individuellen Beitrag von SBI hat das Unternehmen nicht offengelegt.

  2. Wofür wird dtcpay die Mittel aus der Series A verwenden?

    Die Finanzierung soll ein überarbeitetes Unternehmensportal, zusätzliche Verbraucherfunktionen in der dtcpay-App und den Ausbau des Händlernetzwerks von dtcpay unterstützen.

  3. Welche strategische Rolle spielt SBI in der Partnerschaft?

    SBI stieg als strategischer Investor ein und verknüpfte die Partnerschaft mit dem Ziel, die Ausgabe digitaler Vermögenswerte zwischen Japan und Südostasien auszubauen.

  4. Welche Zahlungsdienste bietet dtcpay an?

    Nach Angaben von dtcpay unterstützt die Plattform das Akzeptieren, Verwahren und Abwickeln von Transaktionen in Stablecoins. Zum Angebot gehören die direkte Annahme bei Händlern, kartengestützte Zahlungen und eine Swap-Engine, die die Abwicklung von Stablecoins und Fiatgeld verbindet.

  5. Welche regulatorischen Lizenzen besitzt dtcpay?

    Dtcpay beschreibt seine regulatorische Präsenz mit einer Lizenz als Major Payment Institution der Monetary Authority of Singapore und einer Lizenz als Electronic Money Institution in Luxemburg.

Quellenangabe
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