Der aktuelle Rücksetzer bei Ethereum könnte laut einem viel beachteten technischen Analysten das letzte bedeutende Einstiegsfenster vor dem nächsten Bull-Zyklus sein. Er verweist auf eine monatliche MACD-Linie, die sich nach rund fünf Jahren der Konsolidierung einem bullischen Crossover über ihrer Signallinie nähert. Das Histogramm ist weiterhin rot. Auf der höchsten Zeitebene hat die Momentumwende damit noch nicht einmal begonnen. Unterdessen wird ETH im Tageschart am gleitenden 50-Tage-Durchschnitt abgewiesen. Der 20-Tage-Durchschnitt liegt bei rund 2.600 $, der 200-Tage-Durchschnitt bei etwa 2.100 bis 2.200 $.
Warum das wichtig ist
Die These stützt sich auf einen Wechsel im Makrozyklus und nicht auf kurzfristige Kursbewegungen. Der Analyst zieht eine Parallele zum Juli 2019 und beschreibt die aktuelle Bewegung als Übergang von einem Rücksetzer nach der quantitativen Straffung in einen Expansionszyklus, der um den 1. Dezember 2025 datiert wird. Ein in der Analyse erwähnter proprietärer Konjunkturindex hat gerade erstmals seit rund 50 Monaten wieder eine Expansionsphase angezeigt. Der monatliche RSI von Ethereum liegt auf Niveaus, die mit der Zeit vor dem Bull-Markt-Hoch im April 2021 vergleichbar sind, ist jedoch deutlich stärker kontrahiert.
Auswirkungen auf den Markt
Kurzfristig zeichnen sich zwei Muster ab. Seit Februar bildet sich eine potenzielle inverse Kopf-Schulter-Formation mit ansteigender Nackenlinie. Gleichzeitig könnte eine kleinere Kopf-Schulter-Formation die Kurse zunächst weiter nach unten drücken. Eine wichtige Unterstützung liegt in der Fibonacci-Zone von 0,618 bis 0,786, zwischen etwa 2.450 und 2.500 $. In einem Kapitulationsszenario könnte ETH bis zum 200-Tage-Durchschnitt bei rund 2.200 $ fallen. Selbst ein stärkerer Rückgang würde die Bull-These laut dem Analysten nicht entkräften. Er bezeichnet ihn als normale Bereinigung innerhalb eines Expansionszyklus.
Dieselbe Logik gilt auch für Altcoins. Der Analyst nannte Ondos ONDO als Tokenisierungsprojekt, das innerhalb einer Handelsspanne akkumuliert werde. Zuletzt seien Käufe bei 42 und 49 Cent erfolgt, während Limitorders nahe 40 Cent sowie am 200-Tage-Durchschnitt bei etwa 35 Cent platziert worden seien. Entscheidend ist, ob sich weiterhin höhere Tiefs bilden. Eine flache rechte Schulter könnte eine Jahresendrallye vorbereiten. Eine tiefere Schulter bis in einen roten Oktober würde ebenfalls noch in das übergeordnete Akkumulationsfenster passen, bevor es sich schließt.
Häufig gestellte Fragen
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Was signalisiert der monatliche MACD von Ethereum derzeit?
Die monatliche MACD-Linie nähert sich einem Crossover über ihrer Signallinie, während das Histogramm rot bleibt. Der Analyst wertet dies als bevorstehende bullische Momentumbewegung, die nach rund fünf Jahren der Konsolidierung noch nicht begonnen hat.
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Wo liegen die wichtigsten Unterstützungsniveaus von Ethereum bei diesem Rücksetzer?
Die erste Unterstützung liegt in der Fibonacci-Zone von 0,618 bis 0,786, zwischen etwa 2.450 und 2.500 $. Sollte sie nicht halten, erwartet der Analyst ein Kapitulationsszenario in Richtung des 200-Tage-Durchschnitts bei etwa 2.100 bis 2.200 $.
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Warum bezeichnet der Analyst dies als letztes Gelegenheitsfenster?
Ein proprietärer Konjunkturindex zeigte nach rund 50 Monaten erstmals wieder eine Expansion. Der makroökonomische Wechsel von der Straffung in die Expansion erinnert an 2019. Sobald die Expansion beginnt, wird das tiefe Akkumulationsfenster kleiner.
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Was ist die inverse Kopf-Schulter-Formation bei ETH?
Es handelt sich um ein übergeordnetes Umkehrmuster, das sich seit Februar mit einer ansteigenden Nackenlinie bildet. Die rechte Schulter entsteht derzeit und könnte flach oder tiefer ausfallen. Beide Varianten passen zur These eines Einstiegs in den Bull-Markt.
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Welchen Altcoin hob der Analyst zur Akkumulation hervor?
ONDO, das als Tokenisierungsprojekt genannt wurde. Der Analyst berichtete von Käufen bei 42 und 49 Cent sowie von Limitorders nahe 40 Cent und am 200-Tage-Durchschnitt bei etwa 35 Cent, falls der Markt weiter fällt.