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Ethereum-Flow-Daten ab dem ersten Block neu berechnet

Die Überarbeitung macht ein Risiko beim Backtesting deutlich: Historische Daten garantieren nicht, dass sie widerspiegeln, was Trader zum jeweiligen Zeitpunkt wissen konnten.

Coin Metrics hat die Ethereum Standard Flow Metrics ausgehend vom ersten Block des Netzwerks neu berechnet und dafür die neuesten Informationen zu Exchange-Adressen verwendet. Die Mitteilung vom 1. Oktober betrifft tägliche und stündliche ETH-Flow-Metriken. Die korrigierte Historie steht zum Nachladen bereit.

Standard-Metriken können vergangene Flows rückwirkend neu ausweisen, wenn neue Exchange-Wallets identifiziert werden. Point-in-Time-Daten verwenden dagegen Adressen, die im jeweiligen historischen Zeitraum bekannt waren. Spätere Entdeckungen ändern damit frühere Werte nicht. Die beiden Reihen beantworten unterschiedliche Fragen: Was die heutige Adressabdeckung über vergangene Flows aussagt und was die Daten damals zeigten.

Für Forschende rückt die Datenversion bei der Überprüfung von Abflusssignalen in den Mittelpunkt. Um die Auswirkungen zu messen, müssen die gespeicherten Standard-Werte vor der Neuberechnung mit der neuen Reihe verglichen werden. Anschließend muss eine festgelegte Strategie mit den Informationen durchgespielt werden, die zum jeweiligen Entscheidungszeitpunkt verfügbar waren. Coin Metrics nannte weder das Ausmaß der Überarbeitungen noch einen Vergleich von ETH-Strategien. Mögliche Auswirkungen auf Signale oder Renditen sind daher noch nicht gemessen.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Ethereum-Flow-Daten hat Coin Metrics neu berechnet?

    Coin Metrics hat alle Ethereum Standard Flow Metrics auf täglicher und stündlicher Basis mit den neuesten Informationen zu Exchange-Adressen neu berechnet.

  2. Warum können sich historische Ethereum-Exchange-Abflüsse ändern?

    Standard-Metriken verwenden Adressen, von denen derzeit bekannt ist, dass sie zu einer Exchange gehören. Werden weitere Wallets identifiziert, kann ihre frühere Aktivität rückwirkend zugeordnet werden.

  3. Wie unterscheiden sich Point-in-Time-Flow-Daten von Standard-Metriken?

    Point-in-Time-Daten verwenden Adressen, die im jeweiligen historischen Zeitraum bekannt waren. Spätere Entdeckungen ändern frühere Zeiträume nicht.

  4. Welche Daten sind nötig, um die Auswirkungen der Neuberechnung zu messen?

    Forschende benötigen gespeicherte Standard-Werte von vor der Neuberechnung sowie die neu berechnete Historie für dieselben Metriken und Zeiträume. Anschließend müssen sie diese bei unveränderten Strategieregeln vergleichen.

  5. Zeigt die Neuberechnung, dass ETH-Abflüsse Renditen vorhersagen?

    Nein. Coin Metrics nannte weder das Ausmaß der Überarbeitungen noch einen Vergleich von ETH-Strategien. Mögliche Auswirkungen auf Signale oder Renditen müssen noch gemessen werden.

Quellenangabe
Aggregiert von CryptoSlate · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 17d
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