Die Federal Reserve hat eine Aufforderung zur Stellungnahme zu einem vorgeschlagenen Regelwerk veröffentlicht, das sogenannte "skinny master accounts" schaffen würde – einen vereinfachten Weg, der berechtigten Fintech- und Krypto-Unternehmen erstmals direkten Zugang zum Zahlungssystem der Fed gewähren könnte.
Masterkonten bei der Fed geben Institutionen Zugang zu den zentralen Zahlungswegen, einschließlich Fedwire und FedACH. Eine "skinny"-Variante würde eine eingeschränkte Version dieses Zugangs bieten und möglicherweise die Compliance-Schwelle senken, die historisch gesehen nicht-bankliche Finanzunternehmen vom System ausgeschlossen hat.
Der Vorschlag ist ein bedeutender Wandel in der Haltung einer Zentralbank, die bei der Integration von Krypto vorsichtig vorgegangen ist. Eine formelle Aufforderung zur Stellungnahme signalisiert, dass die Fed mindestens die Architektur auf den Prüfstand stellt – und dass regulierte Fintech- und Krypto-Unternehmen nun einen formellen Kanal haben, um ihre Argumente vorzubringen.
Häufig gestellte Fragen
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Was sind die potenziellen Vorteile von 'skinny master accounts' für Fintech- und Krypto-Unternehmen?
Die 'skinny master accounts' könnten die Compliance-Hürden senken, was es Fintech- und Krypto-Unternehmen erleichtert, auf die Zahlungssysteme der Fed zuzugreifen und ihre operativen Fähigkeiten zu verbessern.
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Wie spiegelt dieser Vorschlag die Haltung der Federal Reserve zur Integration von Krypto wider?
Der Vorschlag zeigt einen Wandel in der vorsichtigen Haltung der Federal Reserve gegenüber Krypto und deutet auf eine Bereitschaft hin, inklusivere Finanzsysteme für regulierte Unternehmen zu erkunden.