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SWIFT-Blockchain-Ledger live: 17 globale Banken an Bord

In neun Monaten gebaut und live im größten Bankenkonsortium der Welt: SWIFTs Krypto-Hauptbuch verwandelt grenzüberschreitende tokenisierte Abwicklung über Nacht von Pilot-Theater in Produktiv-Schienen.

SWIFTs Blockchain-basiertes Krypto-Hauptbuch ist live, mit 17 der größten Banken der Welt, die ab Tag eins angeschlossen sind, darunter ANZ, BNP Paribas, BNY, Citi, DBS, FAB, FirstRand, HSBC, Itaú Unibanco, Lloyds, Mashreq, MUFG, OCBC, Standard Chartered, UBS und UOB. Das Netzwerk deckt ab dem Start jeden großen Finanzplatz weltweit ab, das Ergebnis eines neunmonatigen Aufbaus, den die Messaging-Genossenschaft als Ziel auf Abwicklungs-Totzonen ausrichtet, in denen tokenisierte Vermögenswerte zwar fließen, aber keine gemeinsame Schiene zu ihrer Verrechnung existiert.

Warum es zählt

SWIFT ist der dominante Nachrichtenstandard im Korrespondenzbankwesen, genutzt von mehr als 11.000 Instituten in über 200 Ländern. Ein natives Blockchain-Hauptbuch auf diesem Netzwerk ist die erste glaubwürdige Antwort auf das Fragmentierungsproblem, das die institutionelle Tokenisierung in bilateralen Pilots gefangen gehalten hat. Für tokenisierte Fonds, Einlagen und Cash-Leg-Abwicklung war die Lücke die fehlende letzte Meile. SWIFTs Start bricht diese Lücke auf eine einzige gemeinsame Schiene zusammen, die jede Mitgliedsbank bereits spricht.

Marktauswirkungen

Der Wettbewerbsdruck trifft die kettenbasierten Konsortien, die drei Jahre lang Bank-Pilots auf Cosmos, Hyperledger, R3 Corda und permissionierten Ethereum-Varianten vermarktet haben. Mit SWIFT live schrumpft das Argument für ein paralleles Abwicklungsnetzwerk auf Nischen-Anwendungsfälle statt breiter grenzüberschreitender Abdeckung. Für Stablecoin-Emittenten ist das Hauptbuch eine Echtzeit-Zwischenbanken-Abwicklungsschicht, die neben den bankbasierten Einlagen sitzt, die Emittenten bereits halten, genau die Kombination, die die erste Welle tokenisierter Geldmarktfonds auf institutionelle Bilanzen brachte.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Banken sind beim Start auf SWIFTs Krypto-Hauptbuch live?

    Ab Tag eins sind 17 Banken angeschlossen, darunter ANZ, BNP Paribas, BNY, Citi, DBS, FAB, FirstRand, HSBC, Itaú Unibanco, Lloyds, Mashreq, MUFG, OCBC, Standard Chartered, UBS und UOB.

  2. Welches Problem löst SWIFTs Blockchain-Hauptbuch?

    Es zielt auf Abwicklungs-Totzonen, in denen tokenisierte Vermögenswerte zwischen Instituten fließen, aber keine gemeinsame Schiene zur Verrechnung existiert, und ersetzt fragmentierte bilaterale Pilots durch ein einziges gemeinsames Netzwerk.

  3. Wie lange hat SWIFT für den Aufbau des Hauptbuchs gebraucht?

    Neun Monate von der Ankündigung bis zum Live-Betrieb, mit globaler Abdeckung in jedem großen Finanzplatz ab dem ersten Tag.

  4. Was bedeutet das für bestehende Bank-Blockchain-Konsortien?

    Permissionierte Chains auf Basis von Cosmos, Hyperledger, Corda und Ethereum-Varianten verlieren das Argument breiter grenzüberschreitender Abdeckung, da SWIFTs Reichweite von 11.000+ Instituten dies nun nativ bietet.

  5. Wie wirkt sich das Hauptbuch auf Stablecoin- und tokenisierte Fonds-Emittenten aus?

    Es bietet eine Echtzeit-Zwischenbanken-Abwicklungsschicht neben den Bankeinlagen, die diese Produkte bereits als Sicherheit nutzen, also genau das Setup, das die frühe Adoption tokenisierter Geldmarktfonds vorangetrieben hat.

Quellenangabe
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