Framework Ventures hat einen Fonds über 400 Millionen Dollar geschlossen, um Startups zu unterstützen, die Blockchain als Finanzierungsinfrastruktur für KI-Compute, Robotik und Energie nutzen, wie Co-Founder Michael Anderson gegenüber CoinDesk erklärte. Die in San Francisco ansässige Firma wird Kapital in den Bereichen Tokenisierung, Stablecoins und Frontier-Technologien einsetzen und darauf wetten, dass die nächste Welle von Krypto-Venture-Returns aus realen Industrien stammt und nicht aus krypto-nativer Spekulation.
Warum es zählt
Der Pitch ist eine bewusste Abkehr vom Zyklus 2020-21. Anderson argumentiert, diese Phase sei die Anomalie gewesen, nicht die Baseline, und dass Gründer heute zunehmend aus dem traditionellen Finanzwesen, der Energiebranche und der Industrietechnik kommen und nicht aus anonymen krypto-nativen Hintergründen. Jüngste Wetten unterstreichen den Wandel: TVL Capital, gegründet von ehemaligen Digital-Assets-Mitarbeitern von Morgan Stanley, Mecka AI, das Trainingsdaten für Frontier-KI-Labore liefert, sowie Plasma, eine Banking-Plattform für Stablecoin-Zahlungen. „Wir haben das Kapital onchain, um diese Industrie zu finanzieren“, sagte Anderson und verwies auf mehr als 300 Milliarden Dollar an Stablecoins, die heute als Kreditpool zirkulieren, den es vor wenigen Jahren noch nicht gab.
Marktauswirkung
Die konkreten Investments verteilen sich auf drei Vertikalen. In der KI-Infrastruktur sieht Framework durch Tokenisierung günstigere Finanzierungen für GPUs und einzelne Server ermöglicht, die klassische Verbriefungsmärkte nur schwer sauber verpacken können. Im Energiebereich finanziert das Portfoliounternehmen Daylight residential solar über ein dezentrales Energienetzwerk, während Uranium Digital einen tokenisierten Marktplatz für physisches Uran aufbaut. Die Wette lautet, dass Stablecoin-Liquidität als Collateral-Schiene für asset-backed Lending in Sektoren dienen kann, in denen Bankkapital knapp ist. Die breitere Branche spiegelt inzwischen denselben playbook bei grenzüberschreitenden Zahlungen und tokenisierten traditionellen Assets wider.
Häufig gestellte Fragen
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Worauf zielt der neue 400-Mio.-Dollar-Fonds von Framework Ventures?
Der Fonds wird Kapital an Startups vergeben, die Blockchain als Finanzierungsinfrastruktur für KI-Compute, Robotik und Energie nutzen, über Tokenisierung, Stablecoins und Frontier-Technologien hinweg.
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Wer ist Michael Anderson und was ist sein Argument?
Anderson ist Co-Founder von Framework Ventures. Er argumentiert, der Kryptozyklus 2020-21 sei die Anomalie gewesen und heutige Gründer nutzten Tokenisierung und Stablecoins zunehmend, um reale Probleme der Kapitalbildung zu lösen, statt für Krypto-Nutzer zu bauen.
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Wie könnte Tokenisierung helfen, KI-Infrastruktur zu finanzieren?
Framework glaubt, dass Tokenisierung günstigere Finanzierungen für GPUs und einzelne Compute-Hardware ermöglichen kann, indem diese Assets in Blockchain-basiertes Collateral verwandelt werden, das klassische Verbriefungsmärkte kaum in investierbare Produkte verpacken können.
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Was sind einige jüngste Investments von Framework?
Zu den jüngsten Wetten zählen TVL Capital, gegründet von ehemaligen Morgan-Stanley-Mitarbeitern im Digital-Assets-Bereich, das Robotik-Startup Mecka AI, das Trainingsdaten für Frontier-KI-Labore liefert, sowie Plasma, eine Banking-Plattform für Stablecoin-Zahlungen.
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Wie groß ist der Stablecoin-Kapitalpool, den Anderson nennt?
Anderson verwies auf mehr als 300 Milliarden Dollar an Stablecoins, die onchain zirkulieren, als neue Kapitalquelle für asset-backed Lending, die es vor wenigen Jahren noch nicht gab.
CoinDesk