Laut Analyst Joe Nakamoto finden mittlerweile etwa 70% aller globalen krypto-bezogenen "Wrench-Angriffe" — physische Erpressung und Entführung von Inhabern digitaler Vermögenswerte — in Frankreich statt. Das Land hat bisher 41 Entführungen im Jahr 2026 verzeichnet, was einem Durchschnitt von etwa einer alle 2,5 Tage entspricht. Nakamoto verknüpft den Anstieg direkt mit den Risiken, die durch zentrale KYC-Datenpannen entstehen, die die Identitäten von Wallet-Inhabern kriminellen Netzwerken offenlegen.
Die französische Nationalstaatsanwältin für organisierte Kriminalität, Vanessa Perrée, bestätigte, dass 88 Personen im Zusammenhang mit diesen Fällen angeklagt wurden — eine Zahl, die unterstreicht, wie systematisch kriminelle Gruppen begonnen haben, Krypto-Inhaber als Kategorie anzuvisieren, anstatt opportunistisch vorzugehen.