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Gefälschte Ledger-Phishing-Seite landet mit 1 Mio. Besuchen an der Google-Spitze

Die Kampagne zielt auf 24-Wort-Wiederherstellungsphrasen ab und folgt auf frühere schädliche Google-Anzeigen, die Ledger-Nutzer auf gefälschte Verifizierungsseiten umleiteten.

Gefälschte Ledger-Phishing-Seite landet mit 1 Mio. Besuchen an der Google-Spitze
Gefälschte Ledger-Phishing-Seite landet mit 1 Mio. Besuchen an der Google-Spitze

Der Cybersicherheitsforscher Cyber Scrilla hat eine betrügerische Ledger-Website und -Anwendung entdeckt, die in der Google-Suche ganz oben erschien und darauf ausgelegt war, die 24-Wort-Wiederherstellungsphrasen von Nutzern abzugreifen. Google soll für die Website in den vergangenen 30 Tagen mehr als 1 Million Besuche angezeigt haben.

Warum das wichtig ist

Die Entdeckung erfolgt vor dem Hintergrund von Ermittlungen zu Wallet-Diebstählen im geschätzten Umfang von 86 Millionen US-Dollar, die mit dem südostasiatischen Wiederverkäufer CryptoBilis in Verbindung stehen. Dadurch wird die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu einem zusätzlichen Bestandteil des Bedrohungsmodells für Ledger-Nutzer, die ein prominent platziertes Ergebnis mit einer offiziellen Seite zur Wallet-Verifizierung verwechseln könnten.

Auswirkungen auf den Markt

Die Kampagne folgt auf eine Untersuchung des Cybersicherheitsunternehmens Zscaler im September. Dabei wurden schädliche Google-Anzeigen entdeckt, die sich als Ledger ausgaben und Nutzer auf gefälschte Verifizierungsseiten weiterleiteten. Der Vorfall zeigt, wie eine manipulierte Platzierung in der Suche den Diebstahl von Seed-Phrasen zu einem umfassenderen Risiko für die Wallet-Sicherheit machen kann.

Wiederherstellungsphrasen geben Kontrolle über Wallets zur Selbstverwahrung. Daher ist jede Aufforderung, alle 24 Wörter einzugeben, ein kritisches Warnsignal für Phishing. Ledger-Nutzer sollten vor der Eingabe von Wiederherstellungsdaten überprüfen, ob sie offizielle Kanäle verwenden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was soll die gefälschte Ledger-Seite stehlen?

    Die betrügerische Website und Anwendung sollen Nutzer dazu bringen, ihre 24-Wort-Wiederherstellungsphrasen für die Wallet einzugeben.

  2. Wie viel Traffic soll Google für die Phishing-Seite angezeigt haben?

    Google soll für die Website in den vergangenen 30 Tagen mehr als 1 Million Besuche angezeigt haben.

  3. Wie steht die Kampagne mit den Ermittlungen zu CryptoBilis in Verbindung?

    Die Warnung erfolgt während Ermittlungen zu Wallet-Diebstählen von geschätzten 86 Millionen US-Dollar, die mit dem südostasiatischen Wiederverkäufer CryptoBilis verbunden sind.

  4. Was hat Zscaler bei seiner Untersuchung im September festgestellt?

    Zscaler entdeckte schädliche Google-Anzeigen, die sich als Ledger ausgaben und Nutzer auf gefälschte Wallet-Verifizierungsseiten umleiteten.

  5. Warum sind Suchrankings bei dieser Ledger-Phishing-Kampagne relevant?

    Ein prominentes Google-Ergebnis kann eine betrügerische Wallet-Verifizierungsseite legitim erscheinen lassen und dadurch das Risiko erhöhen, dass Nutzer ihre Wiederherstellungsphrasen eingeben.

Quellenangabe
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