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GoMining launcht Bitcoin-natives Zahlungs-SDK gegen Square

Das Konzept ist strukturell, nicht inkrementell: Händler behalten standardmäßig BTC, siedeln onchain in rund 12 Stunden ab und zahlen 0,2 % geteilt mit Minern – eine direkte Antwort auf Blocks Fiat-Konvertierungsschienen.

GoMining launcht Bitcoin-natives Zahlungs-SDK gegen Square
GoMining launcht Bitcoin-natives Zahlungs-SDK gegen Square
GoMining launcht Bitcoin-natives Zahlungs-SDK gegen Square
GoMining launcht Bitcoin-natives Zahlungs-SDK gegen Square

GoMining hat am Freitag ein Software Development Kit und APIs für GoBTC Pay veröffentlicht, sein Bitcoin-natives Zahlungsprotokoll, das Händlern ermöglicht, BTC für alltägliche Einkäufe zu akzeptieren. Das System siedelt direkt über GoMinings Stratum-V2-Mining-Protokoll auf dem Bitcoin-Netzwerk ab, mit einer durchschnittlichen Abwicklungszeit von rund 12 Stunden und einer Transaktionsgebühr von 0,2 %, die zu gleichen Teilen zwischen Wallet-Anbietern und Minern aufgeteilt wird.

Die bewusste Abkehr von den Platzhirschen besteht darin, dass der Händler standardmäßig Bitcoin erhält, nicht Fiat. Block, das von Jack Dorsey mitgegründete Fintech-Unternehmen, hat im vergangenen Jahr über das Bitcoin-Lightning-Netzwerk einen eigenen BTC-Zahlungsdienst ausgerollt – doch Square wandelt die Zahlung in US-Dollar um, sofern der Händler nicht aktiv ein Halten von BTC wählt. GoMinings CEO Mark Zalan begründete die Designentscheidung mit dem Erhalt der Grundeigenschaften des Assets: „Wir wollen Bitcoin nicht in das alte Fiat-Erlebnis zwängen und dabei verlieren, was es zu Bitcoin macht." GoMining plant, im Rahmen der Einführung eine erste Kohorte von 10 Händlern an Bord zu holen.

Warum es zählt

Die strukturelle Wette lautet, dass ein nicht unerheblicher Teil der Händler BTC auf der Empfangsseite lieber halten möchte, anstatt automatisch in Dollar umzuwandeln, und dass die von Zalan angeführten Reibungskosten – hohe und schwankende Gebühren, langsame und unvorhersehbare Abwicklung – auf der Basisschicht statt über Lightning adressiert werden können. Indem GoMining die Abwicklung über seine eigene Mining-Infrastruktur unter Stratum V2 leitet, internalisiert das Unternehmen faktisch Teile der Gebührenökonomie, die Lightning-geroutete Wettbewerber Intermediären überlassen.

Auswirkungen auf den Markt

Der Wettbewerbsdruck trifft Blocks Bitcoin-Zahlungsoffensive in voller Härte, die im letzten Jahr Händler mit Fiat-Abwicklung als Standard auf Lightning gebracht hat. Eine nicht-verwahrende Alternative mit Onchain-Finalität, die 0,2 % pro Transaktion kostet, macht Preisgestaltung und Treasury-Behandlung als Differenzierungsmerkmal auf den Tisch. Die Akzeptanz im großen Maßstab bleibt die offene Frage: GoMining startet mit einem 10-Händler-Piloten, während Square bereits breit verteilt ist – die kurzfristige Wirkung besteht daher eher darin, die Debatte über die Wahlmöglichkeit der Händler zu rahmen, als Volumen zu verlagern.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist GoBTC Pay und wie unterscheidet es sich von Squares Bitcoin-Zahlungen?

    GoBTC Pay ist GoMinings Bitcoin-Zahlungsprotokoll, das am Freitag mit SDK und APIs veröffentlicht wurde. Anders als Blocks/Squares Lightning-basierter Dienst, der BTC standardmäßig in US-Dollar umwandelt, liefert GoBTC Pay Bitcoin direkt an den Händler, sofern dieser nicht selbst eine Umwandlung wählt.

  2. Wie schnell wickelt GoBTC Pay Transaktionen ab und was kostet es?

    Laut GoMining siedelt GoBTC Pay direkt über das Stratum-V2-Mining-Protokoll auf dem Bitcoin-Netzwerk ab, mit einer durchschnittlichen Abwicklungszeit von rund 12 Stunden. Händler zahlen eine Transaktionsgebühr von 0,2 %, die zu gleichen Teilen zwischen Wallet-Anbietern und Minern aufgeteilt wird.

  3. Wie unterscheidet sich GoMinings Zahlungssystem vom Bitcoin-Lightning-Netzwerk?

    Lightning leitet Zahlungen off-chain über Zahlungskanäle für nahezu sofortige Abwicklung, während GoBTC Pay direkt auf der Bitcoin-Basisschicht über GoMinings eigene Mining-Infrastruktur abwickelt. Der Trade-off ist eine längere Bestätigung im Austausch für Onchain-Finalität und non-custodiale Abwicklung.

  4. Warum ist die Designentscheidung nach Aussage von GoMinings CEO so wichtig?

    CEO Mark Zalan argumentierte, das Ziel sei, die Besonderheit von Bitcoin zu bewahren, statt das Fiat-Erlebnis zu reproduzieren: „Bitcoin nicht in das alte Fiat-Erlebnis zwängen und verlieren, was es zu Bitcoin macht." Deshalb erhalten Händler standardmäßig BTC und kümmern sich bei Bedarf selbst um die Fiat-Umwandlung.

  5. Wie groß ist GoMinings Händler-Rollout bisher?

    GoMining kündigte an, im Rahmen des GoBTC-Pay-Rollouts eine erste Kohorte von 10 Händlern gewinnen zu wollen – weit hinter Blocks breit verteilter Square-Zahlungsinfrastruktur. Der kurzfristige Wettbewerb prägt eher die Debatte über die Händlerwahl als das Volumen.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2h
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