Der Forbes-Autor Zennon Kapron argumentiert, dass die jüngste Rallye von HYPE weniger durch ETF-Spekulationen als durch einen strukturellen Rückkaufmechanismus angetrieben wird, der in das Protokoll von Hyperliquid integriert ist. Seit dem Start hat die Plattform nahezu alle ihre Einnahmen aus Handelsgebühren – über 1,16 Milliarden Dollar – in HYPE-Käufe auf dem offenen Markt über ihren "Assistance Fund" geleitet.
Kapron beschreibt den Mechanismus als eine vierteljährliche Preisstützungsmaschine im Wert von mehreren Hundert Millionen Dollar und deutet an, dass er einen stabileren Boden bietet, als es frühe ETF-Zuflüsse typischerweise tun. Die Logik ist einfach: Solange die Handelsvolumina stabil bleiben, kauft der Fonds weiter.
Die Einschränkung ist ebenso direkt. Der Rückkauf ist absichtlich volumenabhängig. Ein anhaltender Marktrückgang, der die Einnahmen aus Gebühren komprimiert, würde die Schlagkraft des Fonds verringern und damit den Preisboden. Der Mechanismus ist strukturell, aber nicht bedingungslos.