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ICE holt tZERO für tokenisierte NYSE-Wertpapiere an Bord

Der Lizenzdeal über 103 Patente plus Eigenkapitalbeteiligung macht dies zur tiefsten Verpflichtung einer Börsengruppe für Onchain-Kapitalmärkte bisher, mit den ICE-Clearingstellen als möglicher nächster Schritt.

Intercontinental Exchange, die Muttergesellschaft der New York Stock Exchange, arbeitet mit tZERO an der Infrastruktur für tokenisierte Wertpapiermärkte. tZERO wird als Designpartner für ICEs kommende NYSE-verbundene Plattform für tokenisierte Wertpapiere fungieren, während ICE in tZEROs jüngste Finanzierungsrunde investiert und dessen Blockchain-Portfolio mit 103 Patenten lizenziert, das konforme Übertragungen, Smart Contracts und Unternehmensaktionen abdeckt. Die beiden Unternehmen werden außerdem prüfen, tZEROs tokenisierte Vermögenswerte als Sicherheiten bei ICE-Clearingstellen und anderen Tochtergesellschaften einzusetzen.

Warum es wichtig ist

ICE ist der folgenreichste US-Börsenbetreiber, der die Tokenisierung öffentlich umarmt, und die Tiefe des Deals signalisiert, dass dies keine reine Pressemitteilungspartnerschaft ist. tZERO bringt einen regulierten End-to-End-Stack mit wachsendem IP-Vorsprung: seine 103 Patente decken die Mechanik für Unternehmensaktionen und konforme Übertragungen ab, die seit Langem den Engpass bilden, wenn es darum geht, öffentliche Aktien Onchain zu bringen. tZERO-CEO Alan Konevsky formulierte den Deal als natürlichen Schritt nach vorn für die Infrastructure-as-a-Service-Ausrichtung des Unternehmens. Die Verwahrungsgenehmigung im September 2024 machte tZERO zum erst zweiten Unternehmen, das die Zulassung des US-Regulators erhielt, und reihte es neben Securitize und Superstate auf eine kurze Liste für Tokenisierung auf institutionellem Niveau.

Marktauswirkung

Die klarste kurzfristige Lesart ist wettbewerbsorientiert: tZERO hatte diesen Sommer bereits eine Unterlassungserklärung eingereicht, in der Securitize aufgefordert wurde, zwei Produkte einzustellen, und die Lizenzierung der Patente an ICE stellt die Börsengruppe klar hinter tZEROs IP-Position. Securitize wehrte sich und erklärte, seine Registry- und Vault-Systeme würden die wesentlichen Merkmale der umstrittenen Patente nicht aufweisen. Langfristig ist das Sicherheitenmanagement bei den ICE-Clearingstellen der Durchbruch, auf den TradFi gewartet hat.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Rolle spielt tZERO auf ICEs kommender Plattform für tokenisierte Wertpapiere?

    tZERO wird als Designpartner für ICEs NYSE-verbundene Plattform für tokenisierte Wertpapiere fungieren und seine regulierte Onchain-Infrastruktur einbringen, während ICE in tZEROs jüngste Finanzierungsrunde investiert.

  2. Wie viele Blockchain-Patente lizenziert ICE von tZERO?

    ICE lizenziert 103 Patente aus tZEROs Blockchain-Portfolio, die konforme Übertragungen, Smart Contracts und Unternehmensaktionen abdecken.

  3. Werden tokenisierte Vermögenswerte als Sicherheiten bei ICE-Clearingstellen eingesetzt?

    Die beiden Unternehmen kündigten an, sie würden prüfen, tZEROs tokenisierte Vermögenswerte für das Sicherheitenmanagement bei ICE-Clearingstellen und anderen Tochtergesellschaften einzusetzen, der erste echte TradFi-Infrastrukturhaken für tokenisierte Sicherheiten.

  4. Mit wem konkurriert tZERO im Tokenisierungsbereich?

    tZERO konkurriert mit Securitize und Superstate beim Aufbau regulierter Tokenisierungsinfrastruktur für traditionelle Wertpapiere und hat kürzlich eine Unterlassungserklärung gegen Securitize wegen umstrittener Patentmerkmale eingereicht.

  5. Welche weiteren kryptobezogenen Investitionen hat ICE kürzlich getätigt?

    ICE kündigte im März eine direkte Investition von $600 Millionen in Polymarket zusätzlich zu zuvor $1 Milliarde an, übernahm eine Beteiligung an OKX zu einer Bewertung von $25 Milliarden und gab im Mai ein 50/50-Joint Venture mit OKX für tokenisierte Finanzprodukte bekannt.

Quellenangabe
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