Aaron, Moderator von Altcoin Daily, hat in einem diese Woche veröffentlichten Video eine weitreichende Verschwörungsthese aufgestellt: Demnach sei der jüngste Kurseinbruch von Bitcoin keine natürliche Marktkorrektur, sondern eine koordinierte Aktion großer Institutionen, die den Preis vor dem eigenen Kauf bewusst drückten. Er verwies auf Jamie Dimons Aussage vom 12. September, Bitcoin sei „a fraud" — kurz darauf wurde bekannt, dass Morgan Stanley und JPMorgan die größten Käufer eines europäischen physischen Bitcoin-Fonds waren. Für Aaron wiederholt sich dieses Muster in jedem Zyklus: erst negative Narrative, dann Akkumulation.
Aaron nannte BlackRock, JPMorgan, Donald Trump, Larry Fink, Dimon und Michael Saylor als plausible Akteure und stützte sich auf einen Glenn-Beck-Clip, in dem ein Gast Nachrichtenzyklus-Manipulation als „not illegal" bezeichnet, sowie auf ein älteres Jim-Cramer-Interview, in dem erklärt wird, wie Händler früher Angebote drückten, um Aktien vor dem Einstieg tiefer zu kaufen. Die Rekord-Liquidationskaskade der vergangenen Woche sei die Kaufchance gewesen, auf die Institutionen gewartet hätten. Den Clarity Act und die strategische Bitcoin-Reserve sieht er als Katalysatoren, die den Preis nach oben treiben.
Warum es zählt
Die These ist nicht verifiziert, doch das strukturelle Umfeld ist real. Der Clarity Act ist das größte Stück US-Krypto-Regulierung seit Dodd-Frank, und die strategische Bitcoin-Reserve wird mit expliziter Rückendeckung des Weißen Hauses aufgebaut. Aarons Basisszenario für den Boden liegt bei 61.000 $ — dem 200-Wochen-Durchschnitt, in dessen Nähe Bitcoin aktuell notiert. Das Bären-Szenario sieht 51.000 $ vor, falls sich ein Kopf-Schulter-Muster ausbildet.
Er zitierte Sid Powell, CEO von Maple Finance, im Netzwerk von Charles Schwab. Powell wies darauf hin, dass ETFs, CME-Futures und synthetische Derivate Institutionen heute deutlich effizientere Wege bieten, einen Dip zu kaufen, als in früheren Zyklen. Ein Drawdown von 40 % in diesem Zyklus sei im Vergleich zu den historischen 70–75 % mild.
Marktauswirkung
Aaron beschrieb das Setup als asymmetrisch: Er verwies auf eine historische Trefferquote von 90 %, dass Bitcoin sechs Monate nach Berührung des 200-Wochen-Durchschnitts 52 % im Plus liegt, 100 % nach zwölf Monaten (im Schnitt 130 %) und 325 % nach 24 Monaten. Sein Rat: Retail-Investoren sollen die Angst kaufen, die Institutionen seiner Meinung nach erzeugen — eine These, die vollständig davon abhängt, ob der Clarity Act und die nächste Reserveankündigung in dem von Aaron erwarteten Zeitrahmen kommen.
Häufig gestellte Fragen
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Was behauptet Aaron von Altcoin Daily genau über den Bitcoin-Dip?
Er argumentiert, große Institutionen koordinierten negative Narrative, um den Bitcoin-Kurs zu drücken, bevor sie selbst akkumulieren — und verweist auf Jamie Dimons „fraud"-Aussage vom 12. September, gefolgt von der Offenlegung, dass JPMorgan und Morgan Stanley zu den größten Käufern eines europäischen physischen…
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Welche Institutionen hat Aaron als Teil der angeblichen Manipulation benannt?
BlackRock, JPMorgan, Donald Trump, Larry Fink, Jamie Dimon und Michael Saylor — wobei die Verschwörungsdeutung Aarons eigene Interpretation ist und nicht auf Belegen oder behördlichen Vorwürfen beruht.
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Welche Katalysatoren nennt Aaron als Auslöser der nächsten Bitcoin-Rallye?
Er sieht den Clarity Act — seiner Aussage nach das größte Stück US-Finanzregulierung seit Dodd-Frank — sowie die nächste Ankündigung zur strategischen Bitcoin-Reserve als treibende Faktoren für eine Neubewertung.
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Welche Kursmarken hat Aaron für den Bitcoin-Boden skizziert?
Basisszenario 61.000 $ am 200-Wochen-Durchschnitt, auf dem Bitcoin bei Veröffentlichung des Videos notierte. Bären-Szenario 51.000 $, falls sich ein Kopf-Schulter-Muster ausbildet.
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Welches historische Muster hat Aaron angeführt, um den Dip-Kauf zu stützen?
Er nannte eine historische Trefferquote von 90 %, dass Bitcoin sechs Monate nach Berührung des 200-Wochen-Durchschnitts 52 % im Plus liegt, 100 % nach zwölf Monaten mit durchschnittlich 130 % Rendite und 325 % nach 24 Monaten.