Japans regierende Liberaldemokratische Partei hat formal einen rechtlichen Rahmen für den Handel mit Krypto-ETFs vorgeschlagen und die Empfehlung an Finanzministerin Satsuki Katayama übermittelt. Ein Parteigremium zur Förderung von Blockchain forderte auch den Staat auf, Yen-basierte Stablecoins aktiv zu unterstützen — ein direkter Gegenangriff auf den dollar-dominierten Stablecoin-Markt im Wert von 315 Milliarden Dollar.
Der Vorschlag stellt Krypto-ETFs als „einfach verständliche Anlagemöglichkeiten“ für Investoren dar und kommt kurz nachdem das Kabinett Japans einen Entwurf zur Änderung genehmigt hat, der Krypto als Finanzprodukt und nicht als Zahlungsmittel neu klassifiziert — ein grundlegender Wandel, der einen regulierten ETF-Rahmen rechtlich kohärent macht.
Wenn er umgesetzt wird, würde Japan den USA und Hongkong beitreten und Einzel- sowie institutionellen Investoren Krypto-Engagement über ETFs ermöglichen, ohne dass eine direkte Verwahrung der zugrunde liegenden Vermögenswerte erforderlich ist. Der Vorstoß für Yen-Stablecoins hat ein separates strategisches Gewicht: Tokio signalisiert, dass es einen Platz am Tisch in der globalen digitalen Währungsordnung will, und nicht nur eine Zuschauerrolle spielt.
CoinDesk