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CLARITY Act: Solomon fordert klare SEC-CFTC-Regeln

Die Unterstützung durch einen der Top-CEOs der Wall Street verleiht einem Gesetzentwurf zusätzliches institutionelles Gewicht, der die Aufsicht von SEC und CFTC über Kryptomärkte trennen und den Status digitaler Rohstoffe definieren würde.

CLARITY Act: Solomon fordert klare SEC-CFTC-Regeln
CLARITY Act: Solomon fordert klare SEC-CFTC-Regeln

Goldman-Sachs-CEO David Solomon sagte, es sei Zeit, den CLARITY Act voranzubringen, und stellte damit eine der einflussreichsten Stimmen an der Wall Street hinter einen Marktstruktur-Gesetzentwurf, der sich seit Monaten durch den Kongress zieht. Der Entwurf würde eine klarere Zuständigkeitslinie zwischen SEC und CFTC für digitale Vermögenswerte ziehen, festlegen, welche Token als digitale Rohstoffe gelten, und dem Spotmarkt einen bundesweiten Weg eröffnen, der bislang vor allem durch Durchsetzung entstanden ist.

Warum das wichtig ist

Solomons Rückhalt hat über Goldman hinaus Gewicht. Die größten Händler an der Wall Street sind sich uneinig, ob eine umfassende Krypto-Gesetzgebung nötig ist oder ob der Status quo, in dem die SEC den Großteil des Rahmens über Durchsetzung kontrolliert, tragfähig ist. Wenn ein amtierender CEO einer systemrelevanten Bank öffentlich für einen Gesetzentwurf wirbt, ist das das Signal, das andere institutionelle Desks als grünes Licht lesen, sich direkter mit Tokenisierung, Prime Brokerage für Krypto und der Ausgabe von Stablecoins unter einem klar definierten Bundesrahmen zu befassen. Die Unterstützung stellt den CLARITY Act auch neben den Stablecoin-Rahmen des GENIUS Act, den der Senat Anfang dieses Jahres verabschiedet hat und den das Repräsentantenhaus bisher noch nicht aufgegriffen hat.

Marktauswirkung

Für den Markt ist die Botschaft strukturell. Ein definierter Weg für digitale Rohstoffe senkt das rechtliche Tail-Risk, das einige Institutionen bisher an der Seitenlinie gehalten hat, und gibt Verwahrungs-, Kredit- und Trading-Desks einen klareren Compliance-Fahrplan. Solomons Timing ist ebenfalls bemerkenswert, denn es fällt in ein Zeitfenster im Kongress, in dem Marktstruktur-Gesetzgebung noch eine echte, wenn auch knappe, Chance hat, vor Sitzungsende auf dem Schreibtisch des Präsidenten zu landen. Die öffentliche Unterstützung eines Bank-CEOs ist genau der Druck, der hilft, die letzte Lücke zwischen den Haus- und Senatsfassungen des Gesetzentwurfs zu schließen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der CLARITY Act?

    Der CLARITY Act ist ein vorgeschlagener US-Marktstruktur-Gesetzentwurf, der eine klarere Zuständigkeitslinie zwischen SEC und CFTC für digitale Vermögenswerte ziehen, festlegen würde, welche Token als digitale Rohstoffe gelten, und dem Spotmarkt einen bundesweiten Regulierungsweg geben würde.

  2. Warum ist die Unterstützung von Goldman Sachs wichtig?

    Wenn der CEO einer systemrelevanten Bank öffentlich für eine umfassende Krypto-Gesetzgebung wirbt, lesen andere institutionelle Desks das als Signal, dass ein direkteres Engagement bei Tokenisierung, Prime Brokerage und Stablecoin-Emission unter einem klar definierten Bundesrahmen sicher ist.

  3. Wie hängt der CLARITY Act mit dem GENIUS Act zusammen?

    Die beiden Gesetze ergänzen sich. Der GENIUS Act, den der Senat Anfang dieses Jahres verabschiedet hat, legt den Rahmen für die Ausgabe von Stablecoins fest, während der CLARITY Act die breitere Marktstrukturfrage regelt, welche Behörde welche digitalen Vermögenswerte überwacht. Das Repräsentantenhaus hat den GENIUS…

  4. Was ändert sich für die Kryptomärkte, wenn der CLARITY Act verabschiedet wird?

    Ein definierter Weg für digitale Rohstoffe würde das rechtliche Tail-Risk senken, das einige Institutionen bisher an der Seitenlinie gehalten hat, und Verwahrungs-, Kredit- und Trading-Desks einen klareren Compliance-Fahrplan für den Handel mit digitalen Vermögenswerten in den USA geben.

  5. Wie ist der Zeitplan für das Gesetz?

    Solomons Unterstützung fällt in ein Zeitfenster im Kongress, in dem Marktstruktur-Gesetzgebung noch eine echte, wenn auch knappe, Chance hat, vor Sitzungsende auf dem Schreibtisch des Präsidenten zu landen, während Repräsentantenhaus und Senat weiter an einer Einigung ihrer Fassungen arbeiten.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinTelegraph · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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