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JPMorgan: USDC steht vor „Gefangenendilemma“ auf Hyperliquid

Hyperliquid hält inzwischen rund 6 Milliarden USDC, etwa 8 % des Angebots, und durch die neue Erlösaufteilung mit Coinbase fließen 90 % der Reserveerträge an die DEX statt hälftig an Circle.

JPMorgan: USDC steht vor „Gefangenendilemma“ auf Hyperliquid
JPMorgan: USDC steht vor „Gefangenendilemma“ auf Hyperliquid
JPMorgan: USDC steht vor „Gefangenendilemma“ auf Hyperliquid
JPMorgan: USDC steht vor „Gefangenendilemma“ auf Hyperliquid

JPMorgan hat am Dienstag die Gewinnschätzungen für Circle und Coinbase gesenkt und argumentiert, dass eine neu gestaltete Vereinbarung mit Hyperliquid ein „Gefangenendilemma“ erzeugt, das die USDC-Ökonomie von Circle belastet. Im Rahmen der neuen Regelung klassifiziert Coinbase USDC auf Hyperliquid als plattformintern, vereinnahmt die aus den Reserven erzielten Erträge und zahlt 90 % davon an Hyperliquid. JPMorgan schätzte, dass die bisherige Aufteilung zwischen Coinbase und Circle nahezu ausgeglichen war.

Warum es wichtig ist

Hyperliquid hat sich zu einem der am schnellsten wachsenden Handelsplätze in Krypto und zur führenden dezentralen Börse für ewige Futures entwickelt. Allein im Juli wickelte die Plattform ein Handelsvolumen von über 150 Milliarden Dollar ab, während ihr Anteil am Volumen von Binance auf 11,5 % kletterte. Die USDC-Bestände auf Hyperliquid sind auf rund 6 Milliarden Dollar angewachsen, also etwa 8 % des zirkulierenden Angebots, wodurch die DEX ein immer wichtigerer Vertriebskanal für den Stablecoin wird. JPMorgan-Analysten unter der Leitung von Kenneth Worthington argumentierten, dass die Struktur Circle und Coinbase nun dazu zwingt, beim USDC-Vertrieb auf Kosten der jeweils anderen Ökonomie zu konkurrieren.

Auswirkungen auf den Markt

Die Gewinnkürzungen wurden mit schwächeren Krypto-Handelsvolumina und Asset-Preisen überlagert, wobei JPMorgan davon ausgeht, dass höhere Zinssätze die USDC-bezogenen Erträge längerfristig stützen werden. Der Stablecoin-Markt selbst schrumpft: Das zirkulierende USDC-Angebot ist seit März von fast 80 Milliarden Dollar auf rund 73 Milliarden Dollar gefallen, Teil eines breiteren Rückgangs von 10 Milliarden Dollar seit Mai, da der Handel abkühlte und regulierte Konkurrenten an der Dominanz von USDC und Tether nagten. Separat teilte Mizuho den Investoren diese Woche mit, dass die endgültige OCC-Genehmigung für Circle zur Gründung der First National Digital Currency Bank ein positiver Meilenstein sei, der Markt aber dessen kurzfristige Bedeutung überschätzen könnte.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat JPMorgan zu Circle, Coinbase und Hyperliquid gesagt?

    JPMorgan hat die Gewinnschätzungen sowohl für Circle als auch für Coinbase gesenkt und argumentiert, dass die neu gestaltete Vereinbarung mit Hyperliquid ein „Gefangenendilemma“ erzeugt, das die USDC-Ökonomie von Circle unter Druck setzt, da die beiden Partner nun um den Vertrieb konkurrieren müssen.

  2. Wie viel USDC hält Hyperliquid?

    JPMorgan schätzte, dass Hyperliquid rund 6 Milliarden Dollar an USDC hält, also etwa 8 % des zirkulierenden Angebots des Stablecoins, was die DEX zu einem der größten Vertriebskanäle für den Token macht.

  3. Wie hat sich die Erlösaufteilung mit Hyperliquid verändert?

    Im Rahmen der neuen Regelung klassifiziert Coinbase USDC auf Hyperliquid als plattformintern, vereinnahmt die Reserveerträge und zahlt 90 % davon an Hyperliquid. JPMorgan schätzte, dass Coinbase diese Erträge zuvor nahezu gleichmäßig mit Circle geteilt hatte.

  4. Warum ist Hyperliquid für den Krypto-Handel so wichtig?

    Hyperliquid wickelte allein im Juli ein Handelsvolumen von über 150 Milliarden Dollar ab, und sein Anteil am Binance-Volumen stieg auf 11,5 %, was die Plattform zur führenden dezentralen Börse für ewige Futures und zu einem der am schnellsten wachsenden Handelsplätze in Krypto insgesamt macht.

  5. Was passiert mit dem Marktanteil von USDC?

    Das zirkulierende USDC-Angebot ist seit März von fast 80 Milliarden Dollar auf rund 73 Milliarden Dollar gefallen, Teil einer breiteren Kontraktion des Stablecoin-Marktes um 10 Milliarden Dollar seit Mai, da der Krypto-Handel abkühlte und regulierte Konkurrenten an der Dominanz von USDC und Tether nagten.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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