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Fed-Chef Warsh leitet erste FOMC-Sitzung – Wortlaut im Fokus

Kevin Warsh leitet heute seine erste geldpolitische Sitzung der Federal Reserve, wobei der Leitzins vollständig darauf…

Fed-Chef Warsh leitet erste FOMC-Sitzung – Wortlaut im Fokus
Fed-Chef Warsh leitet erste FOMC-Sitzung – Wortlaut im Fokus
Fed-Chef Warsh leitet erste FOMC-Sitzung – Wortlaut im Fokus
Fed-Chef Warsh leitet erste FOMC-Sitzung – Wortlaut im Fokus

Kevin Warsh leitet heute seine erste geldpolitische Sitzung der Federal Reserve, wobei der Leitzins vollständig darauf eingepreist ist, bis Jahresende bei 3,50%-3,75% zu bleiben. Die Anleger blicken über die Zinsentscheidung selbst hinaus auf Hinweise, wie der neue Vorsitzende die Kommunikation der Zentralbank mit den Märkten neu gestalten will.

Die Bank of America erwartet, dass Warsh und das übrige FOMC einen falkenhaften Ton annehmen als sein Vorgänger, was die stärker als erwartet ausgefallenen Beschäftigungszahlen und den anhaltenden Inflationsdruck widerspiegelt. Die Bank prognostiziert, dass die Währungshüter Formulierungen streichen, die künftige Zinssenkungen begünstigt haben, und ihre Einschätzung des Arbeitsmarktes nach den positiven Überraschungen bei den jüngsten Lohn- und Gehaltsabrechnungen anheben.

Warum es zählt

Die größere Geschichte ist möglicherweise Warsh selbst. Jahrelang hat er argumentiert, dass die Fed sich zu sehr auf Prognosen, Reden und Forward Guidance verlassen hat. In einem am Sonntag veröffentlichten Wall Street Journal-Profil war Warshs Rat an die Zentralbank im vergangenen Jahr deutlich: „Hört auf, so viel zu reden. Mehr denken, weniger reden." Auf einer State Street-Konferenz ging er noch weiter: „Wenn du in etwas nicht besonders gut bist, solltest du weniger davon tun. Diese Prognosen waren miserabel."

Die Bank of America sieht eine reale Chance, dass Warsh sich weigert, eigene Projektionen für die Summary of Economic Projections einzureichen — ein Schritt, der seine langjährige Kritik an der Forward Guidance in die Tat umsetzen würde. So oder so wird seine erste Pressekonferenz als Vorsitzender mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen als die Erklärung selbst.

Marktauswirkungen

BofA erwartet, dass der neue Dot-Plot die Zinsen bis 2026 unverändert zeigt, bevor es 2027 und 2028 zu moderaten Senkungen kommt, während steigende Inflationsrisiken und eine geringere Bereitschaft anerkannt werden, Preisschocks durchzureichen. Die Märkte sind der Zentralbank bereits voraus — hohe Wahrscheinlichkeiten für eine oder mehrere Zinserhöhungen sind eingepreist — daher ist das Risiko asymmetrisch: Ein Vorsitzender, der falkenhafter klingt als erwartet, stärkt den Dollar und belastet Aktien und Anleihen, während eine dovishe Überraschung dieses Geschäft auflösen würde.

Warshs erster Schritt ist auch ein Test, ob die Fed die Ära beispielloser Transparenz leise zurückfahren kann, ohne die damit verbundene Volatilität auszulösen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was wird von der Fed bei Warshs erster Sitzung in Bezug auf die Zinsen erwartet?

    Die Märkte erwarten vollständig, dass die Federal Reserve ihren Leitzins-Korridor von 3,50%-3,75% zum Abschluss der zweitägigen Sitzung unverändert lässt und die Zinsen bis Jahresende stabil bleiben.

  2. Wie erwartet die Bank of America, dass Kevin Warsh die Kommunikation der Fed verändert?

    BofA erwartet einen falkenhafteren Ton, einschließlich der Streichung zinssenkungsfreundlicher Formulierungen, einer besseren Arbeitsmarkteinschätzung nach den positiven Beschäftigungsüberraschungen sowie der Anerkennung steigender Inflationsrisiken bei geringerer Bereitschaft, Preisschocks durchzureichen.

  3. Könnte Warsh sich weigern, eigene Zinsprojektionen in den SEP einzureichen?

    Die Bank of America sieht eine reale Chance, dass Warsh eigene Projektionen für die Summary of Economic Projections verweigert — ein Schritt, der seine langjährige Kritik an der Forward Guidance bei seiner ersten Sitzung als Vorsitzender in die Praxis umsetzen würde.

  4. Was hat Warsh über Fed-Prognosen und Forward Guidance gesagt?

    Warsh hat argumentiert, dass die Fed sich zu sehr auf Prognosen, Reden und Forward Guidance verlässt. Laut Wall Street Journal lautete sein Rat: „Hört auf, so viel zu reden. Mehr denken, weniger reden", und auf einer State Street-Konferenz bezeichnete er die Prognosen als „miserabel".

  5. Wie könnte ein falkenhafter Warsh die Märkte beeinflussen?

    BofA weist darauf hin, dass ein unerwartet falkenhafter Vorsitzender den Dollar stärken sowie Aktien und Anleihen unter Druck setzen könnte, während eine dovishe Überraschung die bereits auf hohen Zinserhöhungswahrscheinlichkeiten aufgebauten Positionen auflösen würde.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 67d
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