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Krypto-Konjunkturmodell bestätigt nach 50 Monaten Expansion

Drei Messwerte oberhalb der Expansionsschwelle des Modells gehen mit niedrigen Risikowerten bei großen Krypto-Assets einher. Der Urheber warnt jedoch, dass die Kurse weiter fallen und die Daten an Aussagekraft verlieren können.

Ein proprietäres Konjunkturmodell hat erstmals seit 50 Monaten eine Expansion bestätigt. Das Altcoin-Risikomodell zeigt einen Wert von 16, das Bitcoin-Modell einen Wert von 33. Der Urheber sagt, diese Kombination könne auf eine frühe Phase eines breiteren Krypto-Bullenmarkts hindeuten, schließe weitere Kursverluste aber nicht aus.

Das Modell kombiniert Umfragen zum verarbeitenden Gewerbe von fünf regionalen Banken der Federal Reserve. Für eine Expansion sind laut Modell drei aufeinanderfolgende Messwerte über 51 erforderlich: Im Juli lag der Wert bei 53,8, im August bei 55,2 und im September bei 53,2. Der Septemberwert sank gegenüber August, blieb aber über der Schwelle. Vier der fünf regionalen Umfragen fielen positiv aus, während die Ergebnisse zwischen den Bezirken gemischt waren.

Warum das wichtig ist

Die These des Urhebers lautet, dass eine wirtschaftliche Expansion den übergeordneten Zyklus des Kryptomarkts nach einer langen Phase der Schrumpfung und Normalisierung stützen kann. Das Modell interpretiert Daten zum verarbeitenden Gewerbe und ist keine offizielle Kennzahl der Federal Reserve. Die Messwerte garantieren weder eine anhaltende Expansion noch steigende Kryptokurse.

Der Urheber verweist auch auf gegenläufige Kräfte, die das Wachstum bremsen könnten, darunter Krieg, Ölpreise, Zinsen und Anleiherenditen. Eine durch KI gesteigerte Produktivität könnte die Wirtschaftsleistung stützen, doch die nächsten Messwerte des Modells werden entscheidend sein: Ein Wert unter 51 würde die Bestätigungsfolge aus drei Messungen unterbrechen.

Auswirkungen auf den Markt

Die Risikowerte mehrerer genannter Assets sind weiterhin relativ niedrig: Chainlink liegt bei 34, Ethereum bei 38, Cardano bei 21 und Sui bei 28. Laut dem Urheber deutet das darauf hin, dass die jüngste Erholung diese Modelle noch nicht in die höheren Risikobereiche gebracht hat, die in früheren Zyklen mit überhitzten Phasen verbunden waren. Es handelt sich um Modellergebnisse, nicht um Verlustwahrscheinlichkeiten oder Prognosen zur Kursrichtung.

Entscheidend ist, ob die Konjunkturwerte weiterhin über der Schwelle liegen, während die Krypto-Risikowerte steigen. Der Urheber sagt, die Modelle sollen sowohl dabei helfen, Phasen mit geringerem Risiko als auch Zeiten mit erhöhtem Risiko zu erkennen. Sie sollen weder einen Markttiefpunkt ausrufen noch einen Bullenmarkt garantieren.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Messwerte braucht das Konjunkturmodell, um eine Expansion zu bestätigen?

    Es braucht drei aufeinanderfolgende Messwerte über 51. Im Juli lag der Wert bei 53,8, im August bei 55,2 und im September bei 53,2.

  2. Wie erstellt das Modell seinen Konjunkturindex?

    Es fasst Umfragedaten zum verarbeitenden Gewerbe von fünf regionalen Banken der Federal Reserve zu einem proprietären Index zusammen.

  3. Wie hoch waren die gemeldeten Krypto-Risikowerte?

    Der Altcoin-Wert lag bei 16, der Bitcoin-Wert bei 33. Chainlink erreichte 34, Ethereum 38, Cardano 21 und Sui 28.

  4. Bedeuten niedrige Krypto-Risikowerte, dass die Kurse nicht fallen können?

    Nein. Laut dem Urheber sind die Werte Modellmessungen und keine Verlustwahrscheinlichkeiten. Weitere Kursverluste sind damit nicht ausgeschlossen.

  5. Was könnte das Expansionssignal schwächen?

    Ein künftiger Modellwert unter 51 würde die Bestätigung schwächen. Laut dem Urheber könnten auch Krieg, Ölpreise, Zinsen und Anleiherenditen das Wachstum belasten.

Quellenangabe
Aggregiert von Crypto Capital Venture · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 22d
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