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Krypto-KYC: Peirce fordert Ende der Massendatenerhebung

Zero-Knowledge-Beweise könnten es Nutzern ermöglichen, regulatorische Prüfungen zu bestehen, ohne persönliche Daten preiszugeben. So ließe sich das Risiko senken, dass sensible Informationen bei einem Datenleck offengelegt werden.

SEC-Kommissarin Hester Peirce fordert ein Ende der massenhaften Erhebung von KYC-Daten. Sie warnt, dass große Sammlungen sensibler Informationen Krypto-Inhaber dem Risiko von Phishing und physischen Angriffen aussetzen. Ihrer Ansicht nach schaffen die heutigen KYC- und Geldwäschebekämpfungssysteme Datenbanken, die gehackt, geleakt oder missbraucht werden können.

Warum das wichtig ist

Peirce weist auf den Konflikt zwischen Compliance und Datensicherheit hin: Um zu überprüfen, ob Nutzer die regulatorischen Anforderungen erfüllen, müssen unter Umständen Informationen erhoben werden, deren Offenlegung Risiken birgt. Sie setzt sich für Zero-Knowledge-Beweise ein, mit denen sich die Einhaltung der Vorschriften bestätigen lässt, ohne persönliche Informationen offenzulegen.

Auswirkungen auf den Markt

Der Vorschlag rückt datenschutzfreundliche Compliance-Tools für Kryptoplattformen und politische Entscheidungsträger in den Fokus. Zero-Knowledge-Beweise könnten einen anderen Ansatz für Identitätsprüfungen bieten, doch Peirces Forderung ändert für sich genommen nichts an den bestehenden KYC-Anforderungen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum ist Hester Peirce gegen die massenhafte Erhebung von KYC-Daten?

    Sie warnt, dass große Datenbanken mit sensiblen Informationen gehackt, geleakt oder missbraucht werden können. Dadurch sind Krypto-Inhaber dem Risiko von Phishing und physischen Angriffen ausgesetzt.

  2. Welche Alternative zu KYC-Prüfungen befürwortet Peirce?

    Sie setzt sich für Zero-Knowledge-Beweise ein, mit denen sich überprüfen ließe, ob Nutzer regulatorische Anforderungen erfüllen, ohne ihre persönlichen Informationen offenzulegen.

  3. Wie könnten Zero-Knowledge-Beweise zum Schutz von Krypto-Nutzern beitragen?

    Eine Plattform könnte damit die regulatorische Eignung prüfen, ohne persönliche Informationen der Nutzer zu erheben oder offenzulegen.

  4. Ändert Peirces Forderung die KYC-Anforderungen unmittelbar?

    Nein. Ihre Forderung ändert für sich genommen nichts an den bestehenden KYC-Anforderungen.

  5. Welchen Konflikt bei der Krypto-Compliance zeigt Peirces Vorschlag auf?

    Er zeigt die Herausforderung, zu prüfen, ob Nutzer regulatorische Anforderungen erfüllen, und zugleich die Menge sensibler persönlicher Daten zu begrenzen, die Plattformen erheben und speichern.

Quellenangabe
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