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NY-Klage fordert Eigentum an 3,8 Mio. BTC aus ruhenden Wallets

Die Rahmung mit <10 $ pro Adresse ist der prozessuale Aufhänger, nicht der Kern: Ein Default-Sieg würde eine Quiet-Title-Waffe liefern, nicht Bitcoin's Private Keys — und die Patoshi-Wallets, die mit Satoshi verknüpft sind …

Eine ergänzte New Yorker Klage fordert von einem Staatsgericht, das rechtliche Eigentum an 39.069 ruhenden Bitcoin-Adressen einem pseudonymen Kläger, Noah Doe, sowie zwei Wyoming-Gesellschaften, ABC Company und XYZ Company, zuzusprechen. Die beklagten Adressen halten gemeinsam fast 3,8 Millionen BTC — rund 18 % der festen Token-Gesamtmenge von 21 Millionen Bitcoin. Galaxy Digital beziffert die Bestände bei aktuellen Marktpreisen auf ungefähr 293,5 Milliarden US-Dollar, wobei jede Adresse im Durchschnitt 97,25 BTC (etwa 7,5 Mio. $) hält und der Median exakt bei 50 BTC (etwa 3,86 Mio. $) liegt — ein Muster, das der ursprünglichen Mining-Belohnung von Bitcoin entspricht.

Die Kläger stützen sich auf Artikel 7-B des New Yorker Personal Property Law, einen Rahmen, der für physische Gegenstände geschrieben wurde, die der Polizei übergeben und nach einer Aufbewahrungsfrist zurückgefordert werden. Um in ein beschleunigtes Verfahren zu kommen, stützt sich die Klage auf das Gutachten eines nicht namentlich genannten Experten, der den Inhalt jeder Wallet auf unter 10 $ bewertet — mit der Begründung, dass die zum Bewegen der Coins nötigen Private Keys nicht verfügbar seien. On-chain-Daten widersprechen dieser Zahl klar. Salomon Brothers hatte 2025 bereits versucht, dieselben Wallets über OP_RETURN-Rechtsmitteilungen und eine Kampagne nach der "Doctrine of Abandonment" zu beschlagnahmen; Hunderte Adressen bewegten daraufhin Coins und wurden ausgeschlossen, und der stille Rest bildet nun den Beklagten-Pool dieser Klage.

Warum das wichtig ist

Die Beklagten-Liste wird von rund 21.923 Patoshi-Adressen angeführt — jenen früh geschürften Wallets, die seit Langem mit Satoshi Nakamoto in Verbindung gebracht werden und etwa 1,096 Millionen BTC halten. Die Klage benennt zudem eine Wallet mit 79.957 BTC, die mit dem Mt.-Gox-Bruch von 2011 verknüpft ist — weithin als gestohlenes, umstrittenes Eigentum behandelt — sowie eine Counterparty-Burn-Adresse mit 2.131 BTC, die so konstruiert wurde, dass kein Private Key die Mittel jemals bewegen kann. Alex Thorn, Leiter der Research-Abteilung von Galaxy Digital, nannte es "außergewöhnlich", dass ein New Yorker Gericht drei anonymen Parteien per Fundbüro-Theorie, gestützt auf eine Bewertung von unter 10 $, den Titel an rund 293 Milliarden $ in BTC zusprechen würde, einschließlich Satoshi-zugeordneter Coins. New Yorker Richter behalten bei declaratory judgments einen weiten Ermessensspielraum, und ein ungeprüft durchgewunkener Default-Sieg gilt weithin als unwahrscheinlich.

Auswirkungen auf den Markt

Ein Urteil würde keinen einzigen Satoshi bewegen — kein gerichtlicher Beschluss kann Private Keys erzeugen oder die Mathematik des Protokolls aushebeln. Der eigentliche Wert liegt im Hebel an der Schnittstelle zwischen Bitcoin's erlaubnisfreier Hauptbuchführung und der traditionellen Finanzwelt: Ein Quiet-Title-Spruch würde es den Klägern erlauben, jede der ins Visier genommenen Coins in dem Moment einzufrieren, in dem sie eine zentrale Börse, einen Verwahrer oder eine Geschäftsbank berühren — und damit die tatsächlichen Eigentümer in langwierige Klagen zur Identitätsklärung zu zwingen.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was fordert die New Yorker Klage um Satoshi Nakamotos Bitcoin eigentlich?

    Eine ergänzte Klage fordert von einem New Yorker Gericht, das rechtliche Eigentum an 39.069 ruhenden Bitcoin-Adressen — mit fast 3,8 Millionen BTC bzw. rund 18 % der 21-Millionen-Gesamtmenge — nach dem New Yorker Fundrecht einem pseudonymen Kläger und zwei Wyoming-Gesellschaften zuzusprechen.

  2. Wie kann die Klage milliarden­schwere Wallets mit unter 10 $ bewerten?

    Die Kläger stützen sich auf einen nicht genannten unabhängigen Experten, der den Inhalt jeder Wallet mit unter 10 $ bewertete, weil die zum Bewegen nötigen Private Keys fehlen — und damit in ein beschleunigtes Verfahren nach dem New Yorker Fundstatut gelangen.

  3. Welche Satoshi-zugeordneten Adressen sind in der Klage tatsächlich benannt?

    Rund 21.923 Patoshi-Adressen, die mit Satoshi Nakamoto assoziiert werden und etwa 1,096 Millionen BTC halten, bilden den Kern der Beklagten-Liste. Die Klage benennt zudem eine 79.957-BTC-Wallet aus dem Mt.-Gox-Bruch von 2011 und eine 2.131-BTC-Burn-Adresse der Gegenpartei.

  4. Was passiert, wenn die Kläger ein Default-Urteil erstreiten?

    Ein Gerichtsbeschluss kann weder Private Keys erzeugen noch Coins bewegen, doch eine Quiet-Title-Erklärung würde es den Klägern erlauben, jedes ins Visier genommene Bitcoin sofort einzufrieren, sobald es eine zentrale Börse, einen Verwahrer oder eine Bank erreicht — und echte Eigentümer in Klagen zur Wiedererlangung…

  5. Wann könnte im Verfahren ein Default-Urteil ergehen?

    Galaxy Digital erwartet einen technischen Default bis Ende Juni 2026, rund 30 Tage nach dem On-chain-Service of Process, mit einem förmlichen Antrag auf Default-Urteil später im Sommer. Alex Thorn von Galaxy hat einen ungeprüften Sieg öffentlich als unwahrscheinlich bezeichnet.

Quellenangabe
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