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BTC: Langfristinhaber weiter im Plus – LTH-Verlustquote bei 14 %

Der 30-Tage-SMA der relativen unrealisierten LTH-Verluste liegt weit unter der Schwelle von ~70 %, an der vergangene Zyklen ihren Boden fanden – historisch schloss sich diese Lücke erst nach tieferen Rückschlägen.

Der relative unrealisierte Verlust der Langfristinhaber — also der gesamte Buchverlust der am stärksten überzeugten Kohorte, normalisiert an der Marktkapitalisierung — liegt bei 14 % auf dem 30-Tage-SMA. Nach diesem Maßstab ist der aktuelle Zyklus weit von der Schmerzschwelle vergangener Bärenmärkte entfernt, die historisch bei rund 70 % der Marktkapitalisierung lag.

Warum das wichtig ist

Frühere Zyklusböden bei Bitcoin haben durchgängig verlangt, dass LTHs den Großteil des verlustbehafteten Angebots aufsaugten. Der 30D-SMA von 14 % deutet darauf hin, dass die Kohorte, die früh kaufte und durch die Volatilität hindurch hielt, auf Mark-to-Market-Basis weiterhin weitgehend im Plus ist. Frühere Bereinigungen wurden erst dann abgeschlossen, als die Langfristinhaber in dieselbe Verlustzone kapitulierten, in der sich zuvor der Retail befand — ein Transfer von unter Wasser liegendem Angebot, der historisch dauerhafte Tiefststände markierte.

Auswirkungen auf den Markt

Bis diese Schwelle von 70 % in Sicht kommt, spricht das historische Muster gegen die These eines strukturellen Bodens. Die Lücke zwischen dem aktuellen Schmerz und dem Schmerz früherer Zyklen kann auf zwei Arten geschlossen werden: ein weiterer Rückschlag, der das unter Wasser liegende LTH-Angebot nach oben treibt, oder ein langer seitwärts gerichteter Verlauf, der den unrealisierten Gewinn langsam aufzehrt. Keiner der beiden Wege ist schnell, und die Daten sprechen dagegen, dass Letzterer seine Arbeit bereits getan hat.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der relative unrealisierte LTH-Verlust?

    Er bezeichnet den gesamten unrealisierten Verlust der Langfristinhaber, normalisiert an der Marktkapitalisierung. Die Kennzahl misst, wie tief die am stärksten überzeugte Kohorte auf Mark-to-Market-Basis im Minus liegt.

  2. Wie hoch ist der aktuelle Wert des unrealisierten LTH-Verlusts?

    Der 30-Tage-SMA liegt laut den Ausgangsdaten bei 14 % der Marktkapitalisierung.

  3. Welcher Wert hat in der Vergangenheit Bärenmarkt-Böden markiert?

    Die Tiefststände früherer Zyklen pendelten sich bei rund 70 % der Marktkapitalisierung beim relativen unrealisierten LTH-Verlust ein — deutlich über dem aktuellen Wert von 14 %.

  4. Warum ist die Lücke zwischen 14 % und 70 % relevant?

    Frühere Zyklus-Resets wurden erst dann abgeschlossen, als die Langfristinhaber in dieselbe Verlustzone kapitulierten, die der Retail bereits erreicht hatte. Der aktuelle Wert deutet darauf hin, dass dieser Transfer von unter Wasser liegendem Angebot noch nicht stattgefunden hat.

  5. Wie könnte sich die Lücke zu 70 % schließen?

    Historisch schließt sich die Lücke entweder durch einen tieferen Rückschlag, der das unter Wasser liegende LTH-Angebot nach oben treibt, oder durch einen langen Seitwärtsverlauf, der den unrealisierten Gewinn langsam ausblutet. Die Daten sprechen dafür, dass der langsame Verlauf seine Arbeit noch nicht getan hat.

Quellenangabe
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