Senatorin Cynthia Lummis plädiert für den Verbraucherschutz im Rahmen des CLARITY Act und warnt, dass ohne diesen die Kunden von digitalen Vermögensaustauschplattformen kein garantiertes Recht auf ihre eigenen Vermögenswerte im Falle einer Insolvenz haben. Nach dem aktuellen rechtlichen Rahmen müssen die Kunden in eine allgemeine Gläubigerwarteschlange zusammen mit Wall-Street-Firmen und deren Anwälten eintreten — ohne vorrangigen Anspruch auf die eingezahlten Vermögenswerte.
Lummis beschreibt diese Lücke als ein Versagen des Kongresses, das der CLARITY Act schließen soll. Das Gesetz würde klarere Eigentumsrechte für Inhaber digitaler Vermögenswerte festlegen und sicherstellen, dass die Insolvenz eines Austauschs nicht automatisch die Kundengelder in Nachlassvermögen umwandelt, die der Gläubigerverteilung unterliegen.
Das Argument spiegelt die Lehren aus dem Zusammenbruch von FTX wider, bei dem die Kunden jahrelang in Insolvenzverfahren warteten, ohne eine Garantie auf vollständige Rückerstattung zu haben.