Morgan Stanleys Spot-Bitcoin-ETF (MSBT) überschritt innerhalb von Wochen nach dem Start die 200 Millionen Dollar an Vermögenswerten, aber die Schlagzeile unterschätzt die Geschichte: Fast alle frühen Zuflüsse waren selbstgesteuert, was bedeutet, dass Einzelhandelskunden die Allokationsentscheidung selbst getroffen haben, anstatt von dem Beraternetzwerk der Firma geleitet zu werden. Amy Oldenburg, die neu ernannte Leiterin der digitalen Vermögenswerte bei Morgan Stanley, bestätigte dies auf der Consensus in Miami und bemerkte, dass die Bank auch starkes Interesse von bestehenden Spot-Krypto-Inhabern erhält, die Vermögenswerte in regulierte ETPs umschichten möchten.
Die Dynamik signalisiert einen strukturellen Wandel, wie Krypto-Kapital in die traditionelle Finanzwelt fließt. Investoren, die bereits BTC in Selbstverwahrung halten, rotieren einen Teil in regulierte Wrapper – nicht, weil Berater ihnen dazu geraten haben, sondern weil das Produkt jetzt existiert und die Compliance-Hürden geringer sind.
Morgan Stanley betrachtet den ETF nicht als Endspiel…