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NASDAQ-Korrektur übersteigt 10 Prozent im Q4-Ausverkauf

Der Stratege rechnet mit weiterer Schwäche, bevor sich in den kommenden Monaten möglicherweise ein Tief bildet. Öl, Iran und die Unsicherheit vor den Zwischenwahlen belasten das ohnehin fragile Risikoumfeld zusätzlich.

Der NASDAQ ist im 4. Quartal 2026 um mehr als 10 % gefallen. Beim Russell 2000 beträgt das Minus etwa 11 bis 12 %, beim Dow Jones rund 7 % und beim S&P 500 etwa 4 %. Der Stratege sagt, die Korrektur sei noch im Gange, und sieht eine mögliche Parallele zu 2018: Damals unterbrachen Erholungen den Abwärtstrend, konnten weitere Verluste aber nicht verhindern.

Warum das wichtig ist

Ein Teil der Argumentation stützt sich auf ein wiederkehrendes Muster in Jahren mit Zwischenwahlen. Der Redner verweist auf Korrekturen in den Jahren 2014, 2018 und 2022 und sagt, dass es 2026 bereits zu Jahresbeginn einen Rückgang von etwa 13 % gegeben habe, noch vor dem aktuellen Ausverkauf. Der Vergleich ist historischer Natur und keine Garantie dafür, dass sich die Märkte genauso entwickeln.

Der Stratege bringt auch sinkende langfristige Renditen mit Wachstumssorgen in Verbindung, statt davon auszugehen, dass niedrigere Renditen Risikoanlagen automatisch stützen. Als weitere Volatilitätsfaktoren nennt er die geopolitische Unsicherheit rund um den Krieg im Iran, die Ölpreise und die bevorstehenden US-Zwischenwahlen. Wiederholte Schlagzeilen, die einen unmittelbar bevorstehenden Deal in Aussicht stellen, könnten bei Anlegern irgendwann an Glaubwürdigkeit verlieren.

Auswirkungen auf die Märkte

Der S&P 500 ist unter seinen 50-Tage-Durchschnitt gefallen und befindet sich nahe an seinem Unterstützungsband im Bullenmarkt. Der Stratege hält einen Test des 200-Tage-Durchschnitts für möglich, der bei etwa 7.300 angesetzt wird, warnt aber, dass es zwischendurch weiterhin Erholungen geben könnte. Beim Russell könnte es nach Einschätzung des Redners zunächst zu einer Erholung nach dem ersten Rückgang kommen, bevor eine weitere Abwärtsbewegung folgt. Das ist jedoch seine Einschätzung und kein bestätigtes Marktverhalten.

Die kurzfristige Einschätzung ist daher von Risikoaversion geprägt. Zugleich erwartet der Redner, dass sich innerhalb der nächsten Monate ein Tief bilden könnte, auf das eine Erholung folgt. In der Diskussion wird ein Vergleich zu den saisonalen Erwartungen eines Ausverkaufs bei Bitcoin gezogen, ohne eine konkrete BTC-Kursprognose abzugeben. Anleger beobachten nun, ob der S&P stärkere Verluste verzeichnet, wie sie andernorts bereits zu sehen sind, und ob Entwicklungen beim Öl oder in der Politik den Ausblick verändern.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wie stark sind die großen US-Indizes im Ausverkauf des 4. Quartals 2026 gefallen?

    Der NASDAQ liegt mehr als 10 % im Minus, der Russell 2000 etwa 11 bis 12 %, der Dow rund 7 % und der S&P 500 etwa 4 %, wie in der Diskussion angegeben wird.

  2. Warum vergleicht der Stratege die aktuelle Korrektur mit 2018?

    Der Redner sieht ein ähnliches Muster: Auf Rückgänge folgten Erholungen, bevor der Verkaufsdruck erneut zunahm. Der Vergleich ist eine historische Analogie und keine sichere Aussage darüber, was als Nächstes kommt.

  3. Warum könnten sinkende langfristige Renditen Risikoanlagen belasten?

    Laut dem Strategen können sinkende Renditen auf Sorgen über ein schwächeres Wachstum hindeuten. In diesem Umfeld bieten niedrigere Renditen Risikoanlagen nicht unbedingt Unterstützung.

  4. Welches Niveau nennt der Stratege als möglichen Test für den S&P 500?

    In der Diskussion wird der 200-Tage-Durchschnitt des S&P 500 bei etwa 7.300 als mögliches Testniveau genannt, nachdem der Index unter seinen 50-Tage-Durchschnitt gefallen ist.

  5. Welche Ereignisse könnten laut dem Redner die Marktvolatilität erhöhen?

    Der Redner verweist auf den Krieg im Iran, die Ölpreise und die bevorstehenden US-Zwischenwahlen. Hinzu kommt die Unsicherheit angesichts wiederholter Berichte über einen möglichen Deal.

Quellenangabe
Aggregiert von Benjamin Cowen · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2d
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