North Carolina hat eine neue Steuergesetzgebung verabschiedet, die die bundesstaatliche Autorität über Prognosemärkte anerkennt und die Aufsicht an die CFTC abtritt. Das Gesetz erhebt eine Steuer von 6% auf den Anteil der Netto-Handelsgebühreneinnahmen einer Plattform, der auf Einwohner von North Carolina entfällt.
Warum es wichtig ist
Das Gesetz ist das deutlichste Signal auf Ebene eines Bundesstaats, dass die bundesstaatliche Präemption stillschweigend Zugeständnisse erringen kann, ohne den Rechtsweg zu beschreiten. Die Steuerhoheit der Bundesstaaten und die bundesstaatliche Derivataufsicht bewegen sich seit dem Wachstum von Kalshi und Polymarket aufeinander zu, wobei mehrere Bundesstaaten darauf bestehen, dass Prognosemärkte unter lokales Glücksspiel- oder Warenrecht fallen. North Carolinas Vorgehen rückt den Konflikt in ein neues Licht. Statt zu streiten, ob ein Vertrag ein Wertpapier, eine Ware oder eine Wette ist, kassiert der Bundesstaat schlicht die Einnahmen und tritt bei der Zuständigkeit zur Seite.
Auswirkungen auf den Markt
Für die Plattformen fällt die Bilanz gemischt aus. North Carolina wird ein berechenbarer Standort für Produkteinführungen und die gebührenmäßige Zuordnung nach Wohnsitz. Andere Bundesstaaten, die eine Zuständigkeit beansprucht haben, bleiben ungeklärt, sodass die Rechtslage weiter fragmentiert ist. Beobachten Sie parallele Gesetzesvorhaben in der nächsten Legislaturperiode sowie eine mögliche Reaktion der CFTC, die die Schwelle für die Präemption festschreibt.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat North Carolinas neues Gesetz zu Prognosemärkten konkret bewirkt?
Der Bundesstaat verabschiedete eine Steuergesetzgebung, die die bundesstaatliche CFTC-Zuständigkeit für Prognosemärkte anerkennt und eine Steuer von 6% auf den Anteil der Netto-Handelsgebühreneinnahmen jeder Plattform erhebt, der auf Einwohner von North Carolina entfällt.
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Warum ist die bundesstaatliche Präemption bei Prognosemärkten umstritten?
Mehrere Bundesstaaten haben argumentiert, dass Verträge an Prognosemärkten unter lokales Glücksspiel- oder Warenrecht fallen, was sie mit der CFTC-Aufsicht über Derivatbörsen in Konflikt bringt.
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Welche Prognosemarktplattformen sind davon betroffen?
Das Gesetz gilt breit für Prognosemarktplattformen, die mit Einwohnern von North Carolina operieren, einschließlich bundesrechtlich regulierter Anbieter wie Kalshi und Polymarket.
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Ist die Debatte um die Zuständigkeit für Prognosemärkte damit landesweit beigelegt?
Nein. Andere Bundesstaaten beanspruchen weiterhin die Zuständigkeit, sodass die Rechtslage fragmentiert bleibt, auch wenn North Carolina die bundesstaatliche Autorität anerkennt.
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Was sollten Händler und Plattformen als Nächstes beobachten?
Parallele Gesetzesvorhaben in anderen Landesparlamenten in dieser Sitzungsperiode sowie jeder Schritt der CFTC zur Festschreibung der Präemptionsschwelle werden bestimmen, wie weit sich die Vorlage aus North Carolina verbreitet.
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