Von den 38 im Jahr 2026 erfassten Initial DEX Offerings sitzt laut Cryptorank-Daten nur ein einziges Token im positiven ROI. Der Rest ist unter Wasser – und mehr als die Hälfte hat 99 % oder mehr seines Launch-Werts verloren.
Warum das wichtig ist
Die Bilanz ist brutal, aber klar: Das IDO-Modell, das als fairere Alternative zu VC-lastigen Token-Verkäufen vermarktet wurde, hat in diesem Zyklus für Retail-Käufer eine Trefferquote nahe null geliefert. Eine 1-aus-38-Verteilung ist keine Diversifikation – es ist eine Lotterie mit einem einzigen Gewinnlos, und der Median-Ausgang liegt bei einem Drawdown von -90 % noch vor dem ersten Jahrestag.
Marktauswirkungen
Für Teilnehmer, die weiterhin in IDOs allokieren, hat sich die Rechnung umgekehrt: Der erwartete Wert einer typischen 2026er IDO-Allokation ist klar negativ, sobald man das >50 %-Schwanz-Risiko von -99 %-Drawdowns einpreist. Kapital wird sich eher in Richtung etablierter liquider Token, Blue-Chip-L1s oder On-Chain-Yield-Venues mit nachvollziehbarem Cashflow drehen, statt weiterhin einen Primärmarkt zu füttern, in dem der häufigste Ausgang der Totalverlust ist.
Das Cryptorank-Dashboard führt die vollständige Liste aller 38 Projekte – Link in der Quelle.
Häufig gestellte Fragen
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Wie viele IDOs wurden 2026 gestartet?
Laut Cryptorank wurden im bisherigen Erfassungszeitraum 38 IDOs im Jahr 2026 gestartet.
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Wie viele 2026er IDOs liegen im positiven ROI?
Nur einer der 38 im Jahr 2026 erfassten IDOs zeigt laut Cryptoranks ROI-Dashboard einen positiven ROI.
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Welcher Anteil der 2026er IDO-Token ist 99 % oder mehr gefallen?
Mehr als 50 % der 2026 per IDO gestarteten Token sind 99 % oder mehr unter ihren Launch-Preis gefallen.
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Warum ist die Trefferquote der 2026er IDOs so niedrig?
Die Daten zeigen eine Erfolgsquote nahe null für Retail-Käufer: 1 Gewinner aus 38 Launches, mit einem medianen Drawdown von -90 % und einem breiten Schwanz nahezu totaler Verluste.
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Wohin wird sich IDO-Kapital voraussichtlich verlagern?
Angesichts des negativen erwarteten Werts wandert Kapital eher in Richtung etablierter liquider Token, Blue-Chip-L1s und On-Chain-Yield-Venues mit nachvollziehbarem Cashflow, statt weiter IDO-Primärmärkte zu finanzieren.