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Optimism genehmigt Upgrade 20 für Superchain-Interoperabilität

Das Redesign der Fault Proofs schafft die zeitstempelbasierte Grundlage für ein künftiges Multi-Chain-Streitbeilegungssystem. Zwischen der Genehmigung und der Ausführung im Mainnet liegt ein siebentägiger Testnet-Betrieb.

Die Optimism-Governance hat am 16. Sept. über den Vorschlag abgestimmt, Upgrade 20 genehmigt und die Superchain auf die Fault-Proof-Architektur ausgerichtet, die für eine künftige Interoperabilität erforderlich ist. Für OP Sepolia, Ink Sepolia, Soneium Minato und Unichain Sepolia ist am 17. Sept. ein Vertragsupgrade vorgesehen. Die Ausführung im Mainnet soll am 24. Sept. erfolgen, sofern das System einen stabilen siebentägigen Testnet-Betrieb abschließt.

Das Upgrade ersetzt Output Root Dispute Games durch Super Root Dispute Games. Die bestehenden Games verankern Claims in einer L2-Blocknummer, während Super Root Games Zeitstempel verwenden. Dadurch entsteht eine gemeinsame Zeitreferenz, die künftig mehrere Chains in einem Streitbeilegungssystem abbilden kann. Die Interoperabilität ist noch nicht aktiv, und jedes neue Game enthält während dieser Übergangsphase weiterhin die Output Root einer einzelnen Chain.

Warum das wichtig ist

Optimism ändert die Streitbeilegungsebene vor dem Start der Cross-Chain-Interoperabilität, statt das Sicherheitssystem erst nach der Verbindung mehrerer Chains anzupassen. Der Release aktualisiert außerdem den Contracts Manager und SystemConfig, ergänzt Schutzmechanismen für die Reihenfolge von Upgrades und entfernt alte Konfigurationsfunktionen, die während Upgrade 19 identifiziert wurden.

Berechtigte Chains wechseln auf Game Type 5, während erlaubnisfreie Fault-Proof-Bereitstellungen Game Type 9 verwenden. Betreiber von op-challenger, op-dispute-mon und op-proposer müssen ihre Infrastruktur rund um die Vertragsumstellung auf L1 aktualisieren. Anwendungen für Auszahlungen, die Dispute Games direkt prüfen, müssen ebenfalls die neue Struktur erkennen. Nutzer von viem/op-stack benötigen Version 2.51.0 oder höher.

Auswirkungen auf den Markt

Für normale Nutzer besteht kein Handlungsbedarf. Bereits bestehende Withdrawal Proofs bleiben gültig, und OptimismPortal akzeptiert weiterhin beide Formate von Dispute Games. OP-Nodes, die lediglich der Chain folgen, benötigen ebenfalls keine neue Aktivierungskonfiguration.

Das unmittelbare Marktsignal ist die Bereitschaft der Infrastruktur und nicht der Start einer aktiven Interoperabilität. Ein reibungsloser siebentägiger Testnet-Lauf würde den Weg für die geplante Ausführung im Mainnet am 24. Sept. freimachen. Damit würden OP Mainnet und die teilnehmenden Chains auf das Streitbeilegungsformat wechseln, das Optimism für den Produktionsstart der Superchain-Interoperabilität einsetzen will.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Optimism mit Upgrade 20 genehmigt?

    Optimism hat den Wechsel von Output Root Dispute Games zu Super Root Dispute Games genehmigt und sein Fault-Proof-System damit auf die für eine künftige Interoperabilität der Superchain erforderliche Architektur ausgerichtet.

  2. Wann könnte Optimism Upgrade 20 im Mainnet ausführen?

    Die Ausführung im Mainnet ist für den 24. Sept. geplant, sofern das aktualisierte System einen stabilen siebentägigen Testnet-Betrieb abschließt.

  3. Wie unterscheiden sich Super Root Dispute Games von den bisherigen Games?

    Die bestehenden Games verankern Claims in einer L2-Blocknummer. Super Root Games verwenden Zeitstempel und schaffen damit eine gemeinsame Zeitreferenz, die künftig Streitfälle mit mehreren Chains unterstützen kann.

  4. Wird Upgrade 20 die Interoperabilität der Superchain sofort aktivieren?

    Nein. Upgrade 20 gilt als Voraussetzung für die Interoperabilität, doch jedes Dispute Game bleibt während dieser Übergangsphase an eine einzelne Chain gebunden.

  5. Müssen normale Optimism-Nutzer aktiv werden?

    Nein. Bereits eingereichte Withdrawal Proofs bleiben gültig, und OptimismPortal akzeptiert weiterhin beide Formate von Dispute Games. Infrastrukturbetreiber und einige Anwendungen für Auszahlungen müssen das neue System unterstützen.

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