Polymarket nahm den Handel wieder auf, nachdem ein Exploit innerhalb weniger Minuten Verluste von mehr als 2,6 Millionen Dollar verursacht hatte. Die Plattform hatte ihre Börse in den Modus „nur Stornierungen“ versetzt und Relayer-Aktionen pausiert, während sie den Vorfall untersuchte. Daten von Arkham zeigten, dass eine einem mutmaßlichen Angreifer zugeordnete Wallet nach mehreren Swaps von USDC.e in POL über Relay etwa 2,65 Millionen Dollar in POL hielt. Die Gelder wurden anschließend an weitere Adressen verschoben.
Polymarket erklärte, die Ursache gefunden und behoben zu haben, und machte einen kompromittierten Drittanbieter für den Vorfall verantwortlich. Das Unternehmen übergab den Fall den Strafverfolgungsbehörden und kündigte an, betroffene Trader vollständig zu entschädigen. Während der Pause konnten Nutzer Orders stornieren, neue Orders und Trades wurden jedoch nicht verarbeitet.
Warum das wichtig ist
Der Vorfall macht deutlich, dass Sicherheitsrisiken auch außerhalb der eigenen Börseninfrastruktur einer Plattform liegen können. Polymarket führte den Angriff auf einen externen Anbieter zurück. Damit stehen die Sicherheit von Dienstleistern und die Systeme, die den Handel ermöglichen, im Zentrum der Untersuchung.
Es ist nicht der erste sicherheitsbezogene Vorfall bei der Plattform. Im vergangenen Jahr kam es bei einer Wette darauf, ob die Ukraine dem Mineralienabkommen von Präsident Trump zustimmen würde, zu einem mutmaßlichen Governance-Angriff. Anfang dieses Jahres lösten verdächtige Abflüsse im Zusammenhang mit Polymarkets UMA CTF Adapter-Infrastruktur auf Polygon eine interne Untersuchung aus.
Auswirkungen auf den Markt
Die Handelspause schränkte die Aktivitäten auf Polymarket vorübergehend ein. Durch die Zusage einer Erstattung stehen nun zunächst die betroffenen Nutzer und die Reaktion der Plattform im Fokus. Polymarket erklärte, nach Behebung der Ursache wieder online zu sein. Der Vorfall ist jedoch ein weiteres Sicherheitsereignis, das Nutzer bei der Nutzung von Prognosemarkt-Infrastruktur berücksichtigen müssen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie hoch waren die Verluste durch den Polymarket-Exploit?
Innerhalb weniger Minuten gingen mehr als 2,6 Millionen Dollar verloren. Daten von Arkham zeigten, dass eine einem mutmaßlichen Angreifer zugeordnete Wallet etwa 2,65 Millionen Dollar in POL hielt.
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Was war laut Polymarket die Ursache des Vorfalls?
Polymarket erklärte, einer seiner Drittanbieter sei kompromittiert worden. Die Plattform habe die Ursache gefunden und behoben.
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Was geschah während der Untersuchung mit dem Handel?
Polymarket versetzte die Börse in den Modus „nur Stornierungen“ und pausierte Relayer-Aktionen. Nutzer konnten Orders stornieren, neue Orders und Trades wurden jedoch nicht verarbeitet.
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Werden betroffene Polymarket-Trader entschädigt?
Polymarket erklärte, die vom Vorfall betroffenen Trader vollständig entschädigen zu wollen.
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Gab es bei Polymarket weitere sicherheitsbezogene Vorfälle?
Der Ausgangstext nennt auch einen mutmaßlichen Governance-Angriff auf eine Wette im vergangenen Jahr und verdächtige Abflüsse im Zusammenhang mit der UMA CTF Adapter-Infrastruktur auf Polygon Anfang dieses Jahres.