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S&P 500 droht im August Korrektur um bis zu 20%

In den letzten drei Zwischenwahljahren markierten Aktien nach einem flachen Juni-Rücksetzer und einer Juli-Rally jeweils im August oder September ihr Hoch, ein Muster, das der S&P auf dem Weg ins späte Q3 erneut nachvollziehen könnte.

Der S&P 500 könnte sich im Zeitfenster von August bis September für eine Korrektur von 10% bis 20% aufstellen und damit das saisonale Muster wiederholen, das sich in jedem der letzten drei Zwischenwahljahre zeigte. Nach einem flachen Rücksetzer im Juni und einer Juli-Rally, die seit 2015 historisch im Schnitt positiv ausfiel, neigt der Index dazu, im Spätsommer sein Hoch zu markieren, bevor er bis in den frühen Q4 hinein nachgibt.

Warum es wichtig ist

2022 erreichte der S&P Mitte August sein Hoch und fiel um rund 19%. 2018 markierte er Mitte September ein Top und verlor etwa 20%. 2014 zog selbst eine kleinere September-Korrektur den Index um rund 10% nach unten. Der Durchschnitt dieser drei Zyklen zeigt dieselbe Form: ein Wackler früh im Jahr, eine Sommer-Erholung und ein tieferer zweiter Abwärtsimpuls, sobald der Herbst beginnt. August und September sind über die gesamte Historie des S&P die einzigen beiden Monate, die im Schnitt rot abschließen, und in Zwischenwahljahren wird das Muster noch enger, wenn politische Unsicherheit und geldpolitische Unsicherheit die saisonale Schwäche oft verstärken.

Marktauswirkung

Die Einordnung des Analysten verknüpft den Aktienrückgang direkt mit Krypto. Bitcoin hat sein Vierjahreszyklus-Tief historisch innerhalb der zweiten Hälfte einer Aktienkorrektur in einem Zwischenwahljahr markiert, sodass ein synchroner Rückgang beider Märkte im August und September das Zyklustief ins Spiel bringen würde. Auf Sektorebene wirken Halbleiter am stärksten exponiert: Die Bewertungen sind im Jahresverlauf erhöht geblieben, und ein Rücksetzer dort würde die breitere saisonale Korrektur sowohl anführen als auch verstärken. Zu beobachten sind die Schlusskurs-Spanne im Juli, der Verlauf durch die erste Augusthälfte und jede Schwächewende bei $BTC als Timing-Signale dafür, ob das historische Muster hält oder bricht.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Warum erwartet der Analyst im August oder September eine Korrektur des S&P 500?

    Weil August und September über die Historie des S&P 500 im Schnitt die einzigen roten Monate sind und die letzten drei Zwischenwahljahre nach einem flachen Juni-Rücksetzer und einer Juli-Rally jeweils in diesem Fenster ihr Aktienhoch markierten.

  2. Wie stark waren die früheren Korrekturen in Zwischenwahljahren?

    Der S&P fiel um etwa 19%, nachdem er Mitte August 2022 sein Hoch erreicht hatte, um rund 20% nach einem Hoch Mitte September 2018 und um etwa 10% in einer kleineren September-Korrektur 2014.

  3. Wie hängt eine US-Aktienkorrektur mit dem Vierjahreszyklus von Bitcoin zusammen?

    Bitcoin hat sein Vierjahreszyklus-Tief historisch innerhalb der zweiten Hälfte einer Aktienkorrektur in einem Zwischenwahljahr markiert. Ein synchroner Rückgang von $BTC und dem S&P im August–September würde dieses Zyklustief ins Spiel bringen.

  4. Welcher Aktiensektor wirkt am stärksten exponiert, falls die saisonale Korrektur kommt?

    Halbleiter, deren Bewertungen im Jahresverlauf erhöht geblieben sind. Ein Rücksetzer bei Semis würde die breitere saisonale Korrektur wahrscheinlich sowohl anführen als auch verstärken.

  5. Welche Preissignale sollten Trader beobachten, um das Muster zu bestätigen?

    Die Schlusskurs-Spanne im Juli, den Verlauf durch die erste Augusthälfte und jede Schwächewende bei $BTC. Ein Bruch der Juli-Unterstützung oder Schwäche bei Bitcoin parallel zu Aktien würde bestätigen, dass die historische Zwischenwahl-Vorlage hält.

Quellenangabe
Aggregiert von Benjamin Cowen · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 8h
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