Die Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren, unterstützt von Abgeordneter Bobby Scott, haben am 1. Juni einen Brief an den amtierenden Arbeitsminister Keith Sonderling geschickt, in dem sie fordern, dass das Arbeitsministerium eine vorgeschlagene Regelung zurückzieht, die 401(k)-Rentenpläne für alternative Vermögenswerte – einschließlich Kryptowährungen und Private Equity – öffnen würde.
Warum es wichtig ist
Die vorgeschlagene Regelung, die im März vorgestellt wurde, folgte einem Exekutivbefehl von Trump, der das DOL anwies, den Weg für digitale Vermögenswerte in Rentenportfolios zu ebnen. Die Senatoren argumentieren, dass die Regelung einen "sicheren Hafen" für Treuhänder schaffen würde, der die langjährigen Anlegerprotektoren von gewöhnlichen Rentensparern effektiv beseitigt und sie "riskanteren, komplexeren und teureren Investitionen" aussetzt. In ihrem Brief wird auf FBI-Daten verwiesen, die zeigen, dass die durch Krypto verursachten Betrugsverluste im Jahr 2025 einen Rekord von 11,4 Milliarden Dollar erreichten, und sie weisen auf Trumps eigenen Memecoin hin – der über 73 Dollar erreichte, bevor er auf etwa 2 Dollar fiel – als ein aktuelles Beispiel für die Volatilität, der Rentner ausgesetzt wären. Die Gesetzgeber äußerten auch Bedenken hinsichtlich von Interessenkonflikten in der Trump-Familie und verwiesen auf Berichte des Wall Street Journal, dass die Familie rund 5 Milliarden Dollar an Papiervermögen aus dem Start des World Liberty Financial Tokens angehäuft hat.
Marktauswirkungen
Wenn das DOL unter politischem Druck von der Regelung zurücktritt, würde dies einen potenziell massiven institutionellen Zugang schließen: US-401(k)-Pläne halten über 7 Billionen Dollar an Vermögenswerten. Eine Rücknahme wäre ein bedeutender Gegenwind für die Erzählungen über die Krypto-Adoption, die mit Rentenkapital verbunden sind. Der politische Kampf signalisiert auch, dass der Weg von Krypto in die Mainstream-Renteninfrastruktur auf den höchsten Ebenen des US-gesetzgeberischen Widerstands umstritten bleibt.
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