CFTC-Vorsitzender Michael Selig sagte gegenüber Fox Business, dass Regulierer am Ende „alle Regeln" für Krypto schreiben könnten, falls der Kongress den Clarity Act nicht verabschiedet, und stellte die Wahl des Regelgebers damit klar auf die legislative Zeitschiene.
Warum es zählt
Der Clarity Act ist das zentrale Stück Marktstrukturgesetzgebung, das entscheiden würde, welche Bundesbehörde welchen Teil des Krypto-Handels und der Emission beaufsichtigt. Ohne dieses Gesetz müssen Behörden von der CFTC bis zur SEC ihre eigene Zuständigkeit über Durchsetzung und Leitlinien definieren. Seligs Rahmung verengt den Zeitdruck auf dem Capitol Hill: Die Vorlage ist nicht nur eine verfahrenstechnische Priorität, sondern die Alternative zu einer regulatorischen Regelsetzung Stück für Stück von der Behördenbank aus.
Marktauswirkungen
Für Handelsplätze und Token-Emittenten ist die praktische Folge ein fragmentiertes Regelwerk auf kurze Sicht: CFTC-Positionen zu Perpetuals und Derivaten, SEC-Positionen dazu, was als Wertpapier gilt, und staatliche Geldtransferregelungen füllen alles, was die Bundesebene offenlässt. Bis Clarity verabschiedet ist, wird jede neue Durchsetzungsmaßnahme oder No-Action Letter zu einem Präzedenzfall, gegen den der Rest des Marktes lesen muss.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist der Clarity Act?
Der Clarity Act ist das zentrale Stück der US-Marktstrukturgesetzgebung für digitale Vermögenswerte. Er würde die Aufsicht über Krypto-Handel und Emission auf Bundesbehörden, vor allem CFTC und SEC, verteilen.
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Wer ist Michael Selig?
Michael Selig ist der Vorsitzende der US Commodity Futures Trading Commission. Er äußerte sich in einem Interview mit Fox Business.
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Warum ist der Entwurf für die Krypto-Märkte wichtig?
Ohne den Clarity Act definieren Regulierer ihre eigene Zuständigkeit über Durchsetzung und Leitlinien. Mit dem Gesetz entstünde ein einheitliches, vom Kongress mandatiertes Regelwerk statt einer Stück-werk-Regelsetzung der Behörden.
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Was ändert sich, wenn der Kongress den Clarity Act verschleppt?
CFTC und SEC schreiben Regeln über Durchsetzungsmaßnahmen und No-Action Letters. Handelsplätze und Token-Emittenten sehen sich einem fragmentierten kurzfristigen Regelwerk gegenüber, das durch staatliche Geldtransferregeln ergänzt wird.
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Was hat Selig genau gesagt?
Selig sagte, Regulierer könnten am Ende „alle Regeln" für Krypto schreiben, falls der Kongress den Clarity Act nicht verabschiedet, und rahmte die legislative Verzögerung damit als Alternative zu einer von Behörden getriebenen Regelsetzung.
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