Die Glücksspielbehörde Spaniens hat den Zugang zu Polymarket und Kalshi gesperrt und dabei auf das Versäumnis der Plattformen hingewiesen, die erforderlichen Betriebslizenzen für die Bereitstellung von Prognosemarktdiensten für spanische Nutzer zu besitzen. Dieser Schritt stellt eine der direktesten regulatorischen Interventionen gegen den Sektor in Europa dar.
Die Maßnahme passt in ein sich ausbreitendes globales Muster: Prognosemärkte stehen zunehmend im Fokus von Regulierungsbehörden in den USA, Großbritannien und nun auch in der EU, wobei die Behörden sie unterschiedlich als unlizenzierte Glücksspielbetriebe oder nicht registrierte Derivateplattformen klassifizieren. Polymarket, das auf der Polygon-Blockchain betrieben wird, hatte zuvor 2022 mit der CFTC eine Einigung über den Zugang von US-Nutzern erzielt. Kalshi hingegen hat zwar eine CFTC-Lizenz in den Vereinigten Staaten, jedoch keine entsprechende Genehmigung in Spanien oder der EU.
Häufig gestellte Fragen
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Was sind die Auswirkungen des Verbots von Polymarket und Kalshi in Spanien für die Nutzer?
Das Verbot schränkt spanische Nutzer ein, auf diese Vorhersagemärkte zuzugreifen, was ihre Möglichkeiten zur Teilnahme an solchen Diensten limitiert. Es signalisiert auch ein strengeres regulatorisches Umfeld für ähnliche Plattformen in ganz Europa.
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Wie vergleicht sich dieses Verbot mit regulatorischen Maßnahmen in anderen Ländern?
Das Verbot Spaniens steht im Einklang mit der zunehmenden Überprüfung in den USA und Großbritannien, wo Vorhersagemärkte als nicht lizenziertes Glücksspiel oder nicht registrierte Derivate eingestuft werden, was auf einen breiteren Trend in der regulatorischen Aufsicht hinweist.