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Stablecoins treiben den nächsten Krypto-Bullenmarkt an

Hougan nennt fünf strukturelle Pfeiler, wobei institutionelles DeFi bis in die Billionen als zentrale These gilt. Er rahmt den nächsten Zyklus als Geschichte der Finanzinfrastruktur und nicht als reine Spekulationswelle.

Bitwise-CIO Matt Hougan hat eine Fünf-Pfeiler-These für den nächsten Krypto-Bullenmarkt vorgestellt: Stablecoins, Tokenisierung, 24/7-Handel, sofortige Abwicklung und institutionelles DeFi bis in die Billionen. Der Rahmen rückt den nächsten Zyklus als Geschichte der Finanzinfrastruktur statt als von Privatanlegern getriebene Spekulationswelle ins Zentrum.

Warum das wichtig ist

Jeder Pfeiler knüpft an einen bestehenden On-chain-Trend an und nicht an eine Spekulationsgeschichte. Das Stablecoin-Angebot hat bereits historische Höchststände erreicht und wird von Pilotprojekten für Zahlungsinfrastruktur bei großen US-Banken aufgenommen. Die Tokenisierung von Geldmarktfonds und Treasury-Sicherheiten ist vom Proof of Concept zur Live-Auslieferung auf öffentlichen Chains übergegangen, wobei BlackRock's BUIDL das meistzitierte Beispiel ist. 24/7-Handel und sofortige Abwicklung greifen die strukturellen Reibungen der alten Marktinfrastruktur an, also die Teile, die T+1 zu T+0 machen und Finanzierungskosten senken. Institutionelles DeFi, der fünfte Pfeiler, bekommt von Hougan das meiste Gewicht. Gemeint sind regulierte Plattformen, die Sicherheiten und Margin über On-chain-Rails abwickeln, mit Skalierung in den Billionen als Richtungsangabe und nicht als kurzfristige Zahl.

Marktauswirkung

Für Anleger folgt daraus, dass die nächste Renditewelle sich wahrscheinlich an echten Umsätzen orientiert, also an Gebühren im Zahlungsverkehr, Treasury-Erträgen, Abwicklungsvolumen und Lending-Spreads, statt an Narrativzyklen. Tokens, die mit Stablecoin-Emission, Real-World-Asset-Protokollen und Infrastruktur auf institutionellem Niveau verbunden sind, dürften den Großteil der Zuflüsse anziehen. Hougans Deutung ist bullisch für den Sektor, aber selektiv. Das Altcoin-Spekulationsplaybook früherer Zyklen rückt damit in den Hintergrund.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wer ist Matt Hougan und warum ist seine Einschätzung wichtig?

    Matt Hougan ist CIO von Bitwise Asset Management, einem der größten US-Emittenten von Krypto-Indexfonds. Seine Markteinschätzungen haben Gewicht bei institutionellen Allokatoren, die Bitwise-Produkte bereits für Spot-Exposure zu BTC und ETH nutzen.

  2. Welche fünf Pfeiler hat Hougan genannt?

    Stablecoins, Tokenisierung, 24/7-Handel, sofortige Abwicklung und institutionelles DeFi bis in die Billionen. Der Rahmen rückt den nächsten Krypto-Zyklus als Geschichte der Finanzinfrastruktur statt als Spekulationswelle für Privatanleger ein.

  3. Welche bestehenden Trends stützen den Stablecoin-Pfeiler?

    Das Stablecoin-Angebot liegt auf historischen Höchstständen und wird von Pilotprojekten für Zahlungsinfrastruktur bei US-Banken aufgenommen. Die Tokenisierung von Geldmarktfonds und Treasuries ist vom Proof of Concept zur Live-Auslieferung auf öffentlichen Chains übergegangen, wobei BlackRock's BUIDL das meistzitierte…

  4. Was bedeutet institutionelles DeFi bis in die Billionen in der Praxis?

    Gemeint sind regulierte Plattformen, die Sicherheiten und Margin über On-chain-Rails abwickeln, mit Skalierung in den Billionen als Richtungsangabe und nicht als kurzfristige Prognose. Der Mechanismus ist die Erfassung echter Umsätze wie Gebühren, Treasury-Erträgen, Abwicklungsvolumen und Lending-Spreads.

  5. Wie wirkt sich Hougans These auf die Positionierung bei BTC und ETH aus?

    Hougans Deutung ist bullisch, aber selektiv. Tokens mit Bezug zu Stablecoin-Emission, RWA-Protokollen und Infrastruktur auf institutionellem Niveau dürften den Großteil der nächsten Zuflüsse abbekommen, während das Altcoin-Spekulationsplaybook früherer Zyklen in den Hintergrund tritt.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinTelegraph · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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